Felder

Campus Galli 2017 – Impressionen von den Feldern


Die Bilder sprechen für sich. Nicht einzelne Farbtupfer sind zu sehen, sondern eine Symphonie der Farbenpracht entdeckt das Auge.

Leinfeld

Leinfeld

Ackerbohnen

Ackerbohnen

Bienenweide

Bienenweide

Blütenpracht

Blütenpracht

Roggenfeld

Roggenfeld

Es werden drei verschiedene Sorten an Roggen angebaut. Man möchte herausfinden, welcher sich am besten zum decken von Dächern eignet.

Feldhütte

Feldhütte

Esse

Campus Galli 2017 – schmieden und mauern


Mit Hilfe von zwei großen Blasebälgen, die Johannes, der Schmied, gebaut hat, wird ein Werkstück erhitzt. Die dabei verwendete Holzkohle hat man teilweise in zwei eigenen Grubenmeiler hergestellt.

heiß

heiß

Sobald die richtige Hitze erreicht ist, was der Schmied an der Farbe erkennt, holt er das glühende Werkstück aus dem Feuer.

schmieden

schmieden

Mit dem Hammer wird auf dem Amboss nach und nach die gewünschte Form geschmiedet.

Zuschläger

Zuschläger

Zur Unterstützung dient der Gehilfe auch als Zuschläger. Dabei muss dieser mit dem schweren Hammer im vorgegebenen Takt, die vom Schmied mit dem kleinen Hammer angezeigten Stellen, genau treffen. Die beiden haben in diesem Fall eine Kelle für die Maurer gefertigt, deren Form am Ende eher an eine Schöpfkelle mit einem Schnabel erinnert.

Mauerbau

Mauerbau

Jens, der Steinmetz, Andreas und Ulrike verwenden diese Kellen beim Bau der Mauer für den Obstgarten. Nachdem der Drechsler noch einen Griff produziert hat, kam die am Morgen geschmiedete Kelle sofort zum Einsatz.

Mauerkrone

Mauerkrone

Während die Gehilfen im unteren Teil der Mauer beschäftigt sind, ist Jens für die Mauerkrone verantwortlich. Langsam aber sicher nimmt das Bauwerk Gestalt an.

Drechselbank

Campus Galli 2017 – Säulen


Hans, der Drechsler, hat für die Herstellung der Säulen der Chorschranke den „Antrieb“ der Drechselbank verändert. Auf dem Titelbild erkennt man das Seil, dass durch einen Gehilfen mit beiden Armen vor und zurück gezogen wird, und so das Werkstück in Drehung versetzt. Die ursprünglich gewählte Form als Wippbogendrechselbank erwies sich für die schwere Eichensäule als zu schwach.

Säulenfuß

Säulenfuß

Säulenkopf

Säulenkopf

Die einzelnen Teile der Säule sind ebenso erkennbar und auch das abschließende Kapitell, in welches noch Formen geschnitzt werden.

Säule (1)

Säule (1)

Mit dem neuen Werkzeug, dass Johannes, der Schmied, hergestellt hat, und der Kraft des Gehilfen nimmt die erste Säule nach und nach ihre Gestalt an. Als menschlicher „Antrieb“ zu funktionieren ist überaus anstrengend.

Säule (2)

Säule (2)

Die Schnitzereien am Kapitell gehen bis zur Höhe des feinen Querstrichs. Der Teil darüber wird zu einem Zapfen verjüngt. Hier werden später dann alle Säulen durch einen Abschluss miteinander verbunden. Insgesamt sind 14 solcher Säulen herzustellen.

Sensen

Campus Galli 2017 – Felder und Gärten


Am letzen Wochenende stand der erste Schnitt für die Heuernte an. Mit Muskelkraft, Sense und Können wurden bei den Feldern die ersten Wiesen gemäht.

Heuernte

Heuernte

Zum trocknen nutzt man sogenannte Heureiter.

Staketenzaun

Staketenzaun

Bis auf einige wenige Lücken, die noch notwendig sind, um das Tor einzubauen, ist der Staketenzaun des Gemüsegartens fertig geworden.

Gemüsegarten (2)

Gemüsegarten (2)

Baumstümpfe, kleine Sträucher und teilweise auch das Gras sind inzwischen verschwunden. Was noch fehlt sind die restlichen Beeteinfassungen aus Kiefernholz.

Mauer Obstgarten

Mauer Obstgarten

Mit vereinten Kräften und Dank vieler Freiwilliger schreitet der Aufbau der Mauer des Obstgartens zügig voran. Zwei Freiwillige produzieren ständig neuen Mörtel, die Übrigen, ein Maurer und zwei weitere Freiwillige, sind mit dem mauern beschäftigt.

mauern

mauern

Stefan hat einen Teil der frisch vermauerten Steine mit nassen Säcken aufgedeckt, um den Trocknungsprozess zu verlangsamen. Wie weit der Fortschritt gediegen ist, wird an diesem Wochenende wieder ersichtlich sein.

Innenbereich Holzkirche

Campus Galli 2017 – Innenausbau Holzkirche (3)


Der Bau der Chorschranke kommt voran. Inzwischen sind alle 14 Pfosten gefertigt und die Hälfte der Flachreliefe, die alle unterschiedlich sind, ist geschnitzt.

Nut schlagen

Nut schlagen

Da der Zwischenraum zwischen den Eichenpfosten eine Holzfüllung erhalten soll, ist Oscar dabei, die notwendigen Nuten zu schlagen.

Buchenrugel

Buchenrugel

Weil das Holz nur im Innenbereich verbaut wird, hat man beschlossen, Buchenholz zu verwenden, dass auf dem Gelände in ausreichender Form vorhanden ist. Mit Axt und großem Holzhammer wird die Spaltung durch Andreas und Oscar vorbereitet.

Spaltkeile

Spaltkeile

Durch den Einsatz von Holzkeilen aus Buche oder Eiche entstehen durch mehrfaches Spalten die Spaltbohlen. Sie ähneln in ihrem Aussehen einem Tortenstück.

behauen

behauen

Mit der Bundaxt verwandelt Michael die Bohlen in Bretter. Auf dem Bild erkennt man als feinen Streifen den Anriss. Alle Bretter werden 2 1/2 Fingern breit.

Feinarbeiten

Feinarbeiten

Zum Abschluss wird durch Andreas der Splint und jener Teil des Kerns, der nicht der Breite entspricht, entfernt.

Füllung

Füllung

Einen Eindruck wie die Füllungen wirken werden, bekommt bei einem vorläufigen Einbau von zwei Brettern. Die Bretter sollen wie die Pfosten abschließend auch ein Relief erhalten.

Werkstückarretierung

Campus Galli 2017- große Wippbogendrechselbank


Nachdem Hans, der Drechsler, vor einigen Tagen ein Holzmodell für die Säulen der Chorschranke gefertigt hatte, begann er nun eine große Drechselbank zu bauen. Das Ausmaß der Größe war schon aus den beiden Halterungen für das Werkstück erkenntlich.

bohren

bohren

beweglicher  Anschlag

Anschlag

In mehreren Schritten entstand nach und nach die Drechselbank.

eingespanntes Modell

eingespanntes Modell

Mit dem eingespannten Modell erkennt man den festen und den beweglichen Anschlag. Die Breite der Bank lässt eine Werkstückbearbeitung bis zu einer Länge von fast 4 Fuß (ein karolingischer Königsfuß entspricht 32,24 cm) zu.

Drechselbank

Drechselbank

Das Seil für den Antrieb ist oben an einen Haselnussbaum und unten an eine Wippe gebunden. Später wird es noch um das Werkstück geführt. Durch das treten der Wippe entsteht dann eine Vorwärtsrotation, hebt man das Bein und löst die entstandene Spannung auf, gleitet das Werkstück in die Ausgangspostion zurück. Während der Vorwärtsrotation kann der Drechsler dann seine Werkzeuge zur Bearbeitung einsetzen.

Werkstückvorbereitung

Werkstückvorbereitung

Bevor das Drechseln beginnen kann, wird das Werkstück bearbeitet. Aus der viereckigen Form wird eine achteckige, dadurch ist man schon viel näher an einer Rundung. An diesen Werkstück erkennt man den konischen Verlauf und oben das Kapitell, das später geschnitzt wird.

Drechseln

Drechseln

Dann konnte die eigentliche Arbeit beginnen. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein.

Dachdecken 1

Campus Galli 2017 – Steinmetzhütte


Durch die Winterstürme wurde das Schindeldach der Steinmetzhütte etwas in Mitleidenschaft gezogen. Also entschloss man sich das ganze Dach abzudecken, und die Westseite zusätzlich mit einem Walmdach zu versehen.

Dachdecken

Dachdecken

Bei der Neudeckung hat man die gewonnenen Erkenntnisse bei Deckung des Kirchendaches mitverwendet. Die Holznägel für die Befestigung wurden verändert, jede dritte Schindelreihe ist an die Dachlatte gebunden und die eine Seite der Firstschindeln hat einen Überstand.

Steinmetzhütte

Steinmetzhütte

Nach dem Abbau des Gerüsts hat die Hütte ein richtig schmuckes Aussehen.