Tourenplan Malbun

Ausflug nach Liechtenstein


Der Bodenseeraum wird ja als Vier-Länder-Region bezeichnet. Ins kleinste Land, Liechtenstein, führte ein Tagesausflug von Feli und Joachim. Am frühen Morgen bei tollem Wetter ging die Fahrt zunächst über das Hinterland in Richtung Osten.

Bodensee bei Scherzingen

Bodensee bei Scherzingen

Der See lag noch im frühen Morgendunst.

Autobahnraststätte Rheintal

Autobahnraststätte Rheintal

Nach rund 1 1/4 Stunden Fahrt waren der ersten Berge deutlich zu sehen, und sie nährten sich ihrem ersten Etappenziel.

Schloss Vaduz

Schloss Vaduz

Schloss Vaduz bildet ein beliebtes Postkartenmotiv, etwas besser ins Bild gesetzt, als bei der vorliegenden Aufnahme. Feli meinte dazu nur, bei dem Wohnsitz sollte man schwindelfrei sein.

Vaduz - Innenstadt

Vaduz – Innenstadt

Vaduz hat eine schön gestaltete Fußgängerzone. Natürlich, als Relikt aus ehemaligen Zeiten, mit sehr vielen Bankhäusern. Parlament und Börse, Landesmuseum und Theater alles findet sich auf engstem Raum. Zum Parken sollte man eine Seitenstraße nutzen. Die erste Stunde ist dabei frei und jede weitere kostet einen sfr, es gibt auch Günstiges. Nach einem kleinen Stadtbummel mit Besichtigung der Kirche, in welcher scheinbar ein besonderer Sessel für den Fürsten aufgestellt ist, machten sich die Beiden auf den Weg in die Berge.

Triesenberg - Rathaus

Triesenberg – Rathaus

Triesenberg - Kapelle

Triesenberg – Kapelle

Im Triesenberg besichtigten die Beiden die Kapelle bevor sie sich auf die Weiterfahrt nach Steg begaben.

Steg - Hauptstraße

Steg – Hauptstraße

Steg - Gebirgsbach

Steg – Gebirgsbach

Die Häuser hatten nun die typische in den Alpen übliche Form. Eine Form die beim Flachländer immer ein heimeliges Gefühl auslöst.

Nachdem sie über 1.100 Höhenmetern auf 14 Km überwunden hatten, erreichten die Beiden Ihr Ziel, das Hochtal von Malbun.

Malbun - Ostseite

Malbun – Ostseite

Malbun - Westseite

Malbun – Westseite

Vom Parkplatz (P1) bot sich eine tolle Aussicht auf die Bergwelt.

Tour im Tal

Tour im Tal

Im Tal ergab es sich dann, dass Feli und Joachim die gekennzeichnete Tour machten. Die Angaben für Zeit und Länge sind dabei (dank Google) unvollständig.

Malbun - Friedenskapelle

Malbun – Friedenskapelle

Malbun - Blick ins Tal

Malbun – Blick ins Tal

Malbun - Blick aus dem Tal

Malbun – Blick aus dem Tal

Die Kapelle ist überaus sehenswert, sie bietet im Innern an ihrer Ostseite einen wunderbaren auf die Bergwelt. Vor der Kapelle kann man das gesamte Tal überblicken.

Die nachfolgenden Bilder vom Tal bedürfen keines Kommentares.

Malbun - Talansichten (1)

Malbun – Talansichten (1)

Malbun - Talansichten (2)

Malbun – Talansichten (2)

Malbun - Talansichten (2)

Malbun – Talansichten (2)

Malbun - Talansichten (4)

Malbun – Talansichten (4)

Malbun - Talansichten (5)

Malbun – Talansichten (5)

Malbun - Talansichten (6)

Malbun – Talansichten (6)

Malbun - Talansichten (7)

Malbun – Talansichten (7)

Malbun - Talansichten (8)

Malbun – Talansichten (8)

Malbun - Talansichten (9)

Malbun – Talansichten (9)

Das letzte Bild vermittelt ein wenig die Steilheit des Weges. Auf dieser überschaubaren Talrunde sind rund 200 Höhenmeter nach oben und wieder nach unten zu überwinden.

Wer am Ende der geteerten Straße (Bild 6) sich still und aufmerksam verhält, wird eine Kolonie von Murmeltieren entdecken. Vor rund 50 Jahren hat Joachim sie an gleicher Stelle schon einmal beobachtet.

Feli und Joachim waren sich einig bei Kaiserwetter einen wunderbaren Tag in den Alpen verbracht zu haben. Dass Joachim sich dabei die Nase verbrannt hat, war nur eine Randnotiz wert.

Schmetterling

Campus Galli 2017 – Gärten


Nachdem über einige Jahre der Natur zum Großteil freier Lauf gelassen wurde, kann man wieder Schmetterlinge in verschiedenen Arten entdecken.

"Augenweide"

„Augenweide“

Und so mancher Farbtupfer fällt dem Besucher am Wegesrand ins Auge.

Rainfarn

Rainfarn

Karin verwendet den Farn zum färben.

Auf den Feldern des Campus Galli beginnt teilweise schon die Ernte.

Leinernte

Leinernte

Andere Pflanzen stehen noch in voller Blüte.

Mohnfeld

Mohnfeld

In den Gemüsebeeten findet man neben Mangold auch den roten Meier.

Mangold

Mangold

In der nächsten Saison wird Gemüsegarten fertig sein.

Gemüsebeete

Gemüsebeete

In achtzehn Beeten werden dann die nach dem Klosterplan vorgegebenen Gemüsesorten angebaut werden.

Säule (1)

Campus Galli 2017 – Innenausbau der Kirche


Zwischen Altarstufe und Ankerbalken werden parallel zu den beiden Ständern im Fachwerk zwei Säulen eingebaut. Sie bilden dann mit dem liegenden Andreaskreuz und den beiden Streben, die auf das Rähm des Ostgiebels stoßen, den Baldachin über dem Altar.

Säulenherstellung (1)

Säulenherstellung (1)

Säulenherstellung (2)

Säulenherstellung (2)

Säulenherstellung (3)

Säulenherstellung (3)

In mehreren Arbeitsschritten schlagen Andreas und Hans den achteckigen Mittelteil der Säule aus dem Eichenholz. Im oberen Teil wird Hans später ein Kapitell schnitzen. Der untere viereckige Teil wird ein Flachrelief erhalten.

Ungleich höher ist der Kraftaufwand der nötig ist, um die runden Säulen der Chorschranke zu drechseln. Es werden insgesamt 14 Stück benötigt.

Drechseln (1)

Drechseln (1)

Drechseln (2)

Drechseln (2)

Drechseln (3)

Drechseln (3)

Nachdem die Holzarbeiten bisher eher einen zweckmäßigen Charakter hatten, nimmt die Innengestaltung des Kirchenraumes künstlerische Züge an. Auf das Gesamtergebnis darf man gespannt sein.

Eichenbohlen

Campus Galli 2017 – Die Kirchentür


Seit dem Ende der letzten Saison lagen gespaltene Eichenbohlen in der Kirche zum trocknen. Da das Spalten radial erfolgte, entstanden dabei Bohlen in der Form eines Tortenstücks. Für die Weiterverarbeitung wurden daraus handbreite (entspricht etwas mehr als 8 cm) Bohlen gehauen.

Eichentür (1)

Eichentür (1)

Mit Dechsel und Beitel arbeiten ein Wandergeselle und ein Helfer die notwendige Falz heraus.

Eichentür (2)

Eichentür (2)

Eichentür (3)

Eichentür (3)

Gespannt sein darf man auf die fertiggestellte Tür, wenn sie sich dann an ihrem vorgesehenen Platz befindet.

Mauer - Norden

Campus Galli 2017 – Obstgarten (2)


Die Arbeiten an den Mauern des Obstgarten gehen zügig voran. Jens, der Steinmetz, wird dabei von Andreas, einem weiteren Maurer und mehreren Freiwilligen tatkräftig unterstützt.

Nordmauer

Nordmauer

Die Nordmauer ist inzwischen bis auf wenige Steine fertiggestellt.

Mauerteil

Mauerteil

Ecksteine

Ecksteine

Die Ecksteine müssen sauber behauen sein, eine Aufgabe für den Steinmetz.

Ecke Ostmauer

Ecke Ostmauer

Südmauer

Südmauer

Da inzwischen alle Fundamente fertig gemauert sind, kann allen Stellen der Mauern gearbeitet werden. Während ein Teil durch nasse Tücher geschützt langsam abbindet, wächst die Mauer an anderer Stelle in die Höhe. Spannend wird es werden, wenn am Eingang an der Westmauer ein Torbogen entstehen wird. Bis dahin werden aber sicher noch ein paar Tage ins Land gehen. Über die Fortschritte wird man an dieser Stelle immer wieder informiert werden.

Trauflatte

Campus Galli 2017 – Holzkirche – Einfriedung


Um den schön geschwungenen Sturz der Torkonstruktion bei der Holzkirche zu schützen, haben die Holzhandwerker, Andreas und Michael, diesen mit einem kleinen Dach versehen. Die Konstruktion des Daches, egal ob klein oder groß, ist in den Grundzügen immer ähnlich.

Dachkonstruktion (1)

Dachkonstruktion (1)

Nachdem auf der Ostseite Trauf- und Dachlatten angebracht waren, fügt Michael die rechte Trauflatte auf der Westseite an.

Dachkonstruktion (2)

Dachkonstruktion (2)

Nachdem alle Latten angebracht sind, erkennt man den kleinen Dachstuhl.

eindecken (1)

eindecken (1)

Nun beginnt das eindecken mit Fichtenholzschindeln.

Helfer

Helfer

Unterstützung kommt von Sophie und einem weiteren Helfer, die Holznägel in die Schindeln einbringen. Diese Nägel dienen zur Aufhängung und entsprechen einem Biberschwanz bei modernen Ziegeln.

eindecken (2)

eindecken (2)

Die Firstschindeln werden einfachen Metallstiften, die der Schmied hergestellt hat, befestigt. Dadurch wird ein Abdecken des Daches auch bei starkem Wind unwahrscheinlich.

Schindeldach

Schindeldach

Westseite

Westseite

An der fertigen Westseite des Daches erkennt man, dass Andreas und Michael mit den Firstschindeln dem Schwung des Sturzes gefolgt sind.

Ostseite

Ostseite

Zur Wetterseite hin, in dem Fall Westen, überdecken die Firstschindeln die der Ostseite, um so dem Wasser die Möglichkeit zu nehmen, auf den darunterliegenden Sturz zu tropfen. Diese Anordnung hat sich schon beim First der Holzkirche bewährt.