Archiv der Kategorie: Bodensee

Pfosten setzen

Campus Galli 2017 – Einfriedung


Die Holzhandwerker des Campus Galli haben an der Kirche eine Einfriedung gebaut. Bevor die Eichenpfosten in die Erde geschlagen wurden, hat man sie im Feuer leicht angebrannt, um so die Haltbarkeit zu verlängern.

ankohlen

ankohlen

Mittels eines großen Holzhammers war dann auch die notwendige Kraft vorhanden.

Pfosten

Pfosten

Das Tor wurde auf beiden Seiten abgestützt, damit die Konstruktion den Kräften der beiden Torflügel standhalten kann. Hierzu hat man die abgebildete Kralle gefertigt und mit dem Torpfosten verbunden.

Holzverbindung - Kralle

Holzverbindung – Kralle

Die Kralle wird an den Pfosten angepasst und mit einem Holznagel gesichert.

Torpfosten mit Verbindung

Torpfosten mit Verbindung

Das Tor ist bis aus ein Dach und die beiden Torflügel fertig.

Tor

Tor

Nach einer Woche, mit Hilfe von freiwilligen Händen, ist die Einfriedung klar erkennbar.

Einfriedung

Einfriedung

Für den Sturz wurde absichtliche ein geschwungener Eichenbalken behauen, da es dem Tor eine besondere Note verleiht.

Blick auf Überlingen

Sommertag am Überlinger See


Mitte Juli, bevor die großen Touristenmassen das Bodenseegebiet besuchen, haben Felicitas und Joachim eine kleine Rundreise um den Überlinger See gemacht. Da sie auch noch unter der Woche unterwegs waren, genossen sie einen entspannten Nachmittag.

Burghof - Seeseite

Burghof – Seeseite

Zunächst fuhren die Beiden über den Bodanrück zum Wanderparkplatz oberhalb von Wallhausen. Sie spazierten zum Burghof mit seinem idyllischen Aus- und Ansichten.

Birnau

Birnau

Von Dingelsdorf aus ist die barocke Klosterkirche Birnau, ein Ausgangspunkt der oberschwäbischen Barockstraße, sehr gut zu erkennen.

Seeende

Seeende

Es ging zurück ans See-Ende nach Ludwigshafen. Im Gegenlicht reicht der Blick bis in den Hegau.

Überlinger See

Überlinger See

Der Blick Richtung Obersee zeigt, dass nur sehr wenige Boote unterwegs sind. Das war sicherlich dem aufkommenden Sturm geschuldet. Nun fuhren die Beiden nach Sipplingen in ein ital. Bistro direkt am Wasser. Dort trafen sie sich mit Freunden aus früheren Zeiten zu einem amüsanten Abendessen, welches in der Feststellung gipfelte, dass sich kaum jemand nennenswert verändert hat.

Abendstimmung

Abendstimmung

Bei Verlassen des Bistro empfing sie eine warme Abendstimmung mit einem imposanten Wolkenspiel.

letztes Licht

letztes Licht

Den Übergang zur Nacht erlebten sie auf einer Himmelsliege in Ludwigshafen. Feli und Joachim fuhren dann nach Hause, da sie am Folgetag ein Ausflug nach Bayern planten. Davon an anderer Stelle mehr.

Zisterne-Zaun

Campus Galli 2017 – besonderer Bewohner


Hinter der Holzkirche wurde beim errichten des Fundaments eine Zisterne gebaut, die das Wasser der Drainage aus Legesteinen auffängt. Nach Freigabe für die Besucher zu Beginn der Saison wurde eine Umfriedung aus Hasel und Weiden gebaut.

kleiner Wasserfrosch

kleiner Wasserfrosch

Ein kleiner Wasserfrosch, der stille Waldtümpel liebt, hat hier nun offensichtlich seinen idealen Wohnort gefunden. Mal sehen, ob sich dann auch eines Tages Nachwuchs einstellen wird.

Informationen:

Kleiner Wasserfrosch

Fertige Säule

Campus Galli 2017 – Impressionen im Juli


Die erste vom insgesamt vierzehn Säulen mit dem Kapitell für die Chorschranke ist fertig. Eine sehr schöne Drechsel- und Schnitzarbeit.

spalten vorbereiten

spalten vorbereiten

Während Hans, der Drechsler die Säulen fertigtstellt, sind Andreas und Oskar dabei, weitere Rohlinge aus Roteiche herzustellen.

Spaltkeil ansetzen

Spaltkeil ansetzen

spalten

spalten

Aus dem halbierten Stamm spalten die Beiden den Balken in der ungefähren Größe heraus. Es werden Holzkeile aus Buche oder Stieleiche verwendet. Anschießend wird der Stamm mit der Axt zum viereckigen Balken gehauen.

Westmauer

Westmauer

Bei der Mauer des Obstgartens sind deutliche Fortschritte zu erkennen.

ausrichten

ausrichten

Mit Richtscheit und Lotwaage richtet Jens, der Steinmetz den rechten Stein auf die richtige Höhe aus. Die Fertigstellung der westlichen Mauer ist inzwischen eine Frage von Tagen. Gleichzeitig haben Andreas und ein weiterer Maurer begonnen, die übrigen Ecken hochzumauern. Spannende Augenblicke wird es gegeben, wenn der Rundbogen über den Eingang gemauert werden wird.

Felder

Campus Galli 2017 – Impressionen von den Feldern


Die Bilder sprechen für sich. Nicht einzelne Farbtupfer sind zu sehen, sondern eine Symphonie der Farbenpracht entdeckt das Auge.

Leinfeld

Leinfeld

Ackerbohnen

Ackerbohnen

Bienenweide

Bienenweide

Blütenpracht

Blütenpracht

Roggenfeld

Roggenfeld

Es werden drei verschiedene Sorten an Roggen angebaut. Man möchte herausfinden, welcher sich am besten zum decken von Dächern eignet.

Feldhütte

Feldhütte

Esse

Campus Galli 2017 – schmieden und mauern


Mit Hilfe von zwei großen Blasebälgen, die Johannes, der Schmied, gebaut hat, wird ein Werkstück erhitzt. Die dabei verwendete Holzkohle hat man teilweise in zwei eigenen Grubenmeiler hergestellt.

heiß

heiß

Sobald die richtige Hitze erreicht ist, was der Schmied an der Farbe erkennt, holt er das glühende Werkstück aus dem Feuer.

schmieden

schmieden

Mit dem Hammer wird auf dem Amboss nach und nach die gewünschte Form geschmiedet.

Zuschläger

Zuschläger

Zur Unterstützung dient der Gehilfe auch als Zuschläger. Dabei muss dieser mit dem schweren Hammer im vorgegebenen Takt, die vom Schmied mit dem kleinen Hammer angezeigten Stellen, genau treffen. Die beiden haben in diesem Fall eine Kelle für die Maurer gefertigt, deren Form am Ende eher an eine Schöpfkelle mit einem Schnabel erinnert.

Mauerbau

Mauerbau

Jens, der Steinmetz, Andreas und Ulrike verwenden diese Kellen beim Bau der Mauer für den Obstgarten. Nachdem der Drechsler noch einen Griff produziert hat, kam die am Morgen geschmiedete Kelle sofort zum Einsatz.

Mauerkrone

Mauerkrone

Während die Gehilfen im unteren Teil der Mauer beschäftigt sind, ist Jens für die Mauerkrone verantwortlich. Langsam aber sicher nimmt das Bauwerk Gestalt an.

Drechselbank

Campus Galli 2017 – Säulen


Hans, der Drechsler, hat für die Herstellung der Säulen der Chorschranke den „Antrieb“ der Drechselbank verändert. Auf dem Titelbild erkennt man das Seil, dass durch einen Gehilfen mit beiden Armen vor und zurück gezogen wird, und so das Werkstück in Drehung versetzt. Die ursprünglich gewählte Form als Wippbogendrechselbank erwies sich für die schwere Eichensäule als zu schwach.

Säulenfuß

Säulenfuß

Säulenkopf

Säulenkopf

Die einzelnen Teile der Säule sind ebenso erkennbar und auch das abschließende Kapitell, in welches noch Formen geschnitzt werden.

Säule (1)

Säule (1)

Mit dem neuen Werkzeug, dass Johannes, der Schmied, hergestellt hat, und der Kraft des Gehilfen nimmt die erste Säule nach und nach ihre Gestalt an. Als menschlicher „Antrieb“ zu funktionieren ist überaus anstrengend.

Säule (2)

Säule (2)

Die Schnitzereien am Kapitell gehen bis zur Höhe des feinen Querstrichs. Der Teil darüber wird zu einem Zapfen verjüngt. Hier werden später dann alle Säulen durch einen Abschluss miteinander verbunden. Insgesamt sind 14 solcher Säulen herzustellen.