Archiv für den Monat Juni 2018

Holzkirche im Juni 2016

Campus Galli 2018 – Kreuzgang


Das Fundament der Holzkirche hat eine weiße Kalkschlemme erhalten. Durch diese Form eines Verputzes soll das Fundament dauerhaft geschützt werden.

Auf dem Titelbild erkennt man auf der rechten Seite eine zweite Eingangstür. Über diesen Bereich wird die Anbindung an die Gebäude der Nordseite (eins bis sechs) des Klosterplans erfolgen. Für die sinnvolle Gestaltung entsteht im Augenblick ein kleiner Kreuzgang in L-Form auf dem Abbundplatz. Von der Tür bis zum Ende der Kirche wird sich ein überdachter Gang befinden, der sich in einem rechten Winkel nach Süden öffnet.

Kreuzgang

Kreuzgang

Auf dem Bild sieht man links im Hintergrund die Unterkonstruktion des Daches in der beschriebenen L-Form.

In mehreren Abschnitten wurde zunächst die Ostwand gefertigt. Hierbei handelt es sich um jene Wand, die vom Kirchengebäude weg südwärts verläuft, und zwar um die längere Seite des waagrechten Teils des L.

Ostwand 1

Ostwand 1

Ostwand 2

Ostwand 2

Ostwand 3

Ostwand 3

Die Pfosten und die Spaltbohlen unterhalb der Balustrade sind aus Eichenholz, der Rest aus Fichtenholz. Wie man erkennt, wurden auch schmückende Elemente eingefügt.

Dielen

Dielen

Der Boden wurde aus Halbspältern aus Fichtenholz gefertigt. Da alle Balken behauen sind, wird der Aufbau des Kreuzgangs in absehbarer Zeit erfolgen. Die Bilder werden dann an dieser Stelle zu finden sein.

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Feldhütte

Campus Galli 2018 – Flora


In diesem Artikel sprechen die Bilder. Sie sind ein kleiner Streifzug durch den Campus Galli mit seinen Pflanzen, seien es angebaute oder wild wachsende.

Seidenbast

Seidenbast

Lungenkraut

Lungenkraut

Gerste

Gerste

Roggenfeld

Roggenfeld

Heckenrose

Heckenrose

Teufelskralle

Teufelskralle

Heureiter

Heureiter

Türkenbund

Türkenbund

Die Interpretation der Namen sei jedem Einzelnen vorbehalten.

Hülbe

Hülbe

Auch die Hülbe, auch Hüle genannt, bildet inzwischen einen Lebensraum auf den Feldern. Als Stillgewässer, dass vom Himmel befüllt wird, hat sie die passende Bezeichnung „Himmelsweiher“.

Stein am Rhein - Schiffslände

Stein am Rhein – Kleinod in der Schweiz


Fährt man über die Höri, eine Halbinsel im Untersee, erreicht am Ende des Sees die Schweizer Grenze und kurz danach den Ort Stein am Rhein. Der mittelalterliche Ort mit seinen vielen Gässchen ist immer eine Reise wert. Er kann auch als Ausgangspunkt einer Schiffsreise über den Untersee bis nach Konstanz dienen.

Stein am Rhein - Brunnen

Stein am Rhein – Brunnen

Besonders beeindruckend ist die pittoreske Altstadt mit ihren tollen Malereien.

Stein am Rhein - Malereien

Stein am Rhein – Malereien

Stein am Rhein - Fassade

Stein am Rhein – Fassade

Viele der Häuser haben einen althergebrachten Namen. Unabhängig vom Wechselkurs locken innerhalb der autofreien Altstadt einige kleine Kneipen mit Livemusik. Nach einen längeren Rundgang machten sich Felicitas und Joachim aber wieder zurück über die Grenze, um ein passendes Lokal für das Abendessen aufzusuchen.

Laibung

Campus Galli 2018 – Steintor


An der Westmauer des Friedhofes, der zugleich Obstgarten ist, ist das noch fehlende Fundament im Torbereich gemauert worden. Nun wird die Mauer hochgezogen und dabei, wie auf Titelbild sichtbar, die Laibung des Tores aus Buntsandstein mit verbaut.

Obstgarten - Tor

Obstgarten – Tor

Gut zu erkennen ist auf beiden Seiten die besondere Form des unteren Steins, den Radabweiser, der zum Schutz dient. An der Südmauer erkennt man in unregelmäßigen Abständen einzelne Steine. Diese zeigen die endgültige Höhe an. Im Hintergrund ist auch der Staketenzaun des (Gewürz-)Gemüsegartens sichtbar. Die beiden Gärten sind endgültiger Teil des Klosterplans und befinden sich an den vorgeschriebenen Orten.

Torangel

Torangel

Auf der Innenseite findet man die schmiedeeiserne, untere Torangel. Über den weiteren Fortschritt beim Mauer- und Torbau wird an dieser Stelle sicher noch mehrfach zu berichten sein.

Eine sehr interessante Auseinandersetzung mit der besonderen Form des Friedhof findet man bei Rudolf Sennhauser. In Teilen frei hier zu lesen.

Estrich

Campus Galli 2018 – endgültiger Kirchenboden


In drei Etappen plant man, den endgültigen Boden in der Holzkirche einzubringen. Das Titelbild zeigt den Altarraum nach der Fertigstellung am ersten Juniwochenende. Ein beeindruckendes Bild, dies zu erreichen, bedurfte es aber eines langen Weges.

abbauen

abbauen

Einer der verwendeten Grundstoffe war Lehm. Hier bediente man sich des Aushubs vom Fundament der Holzkirche.

sortieren

sortieren

Der Lehm wurde in nächsten Arbeitsschritt von Verunreinigungen wie Steinchen oder Holzstückchen befreit.

stampfen

stampfen

Barfüssig wurde der Lehm, der mit Sand, Stroh und Wasser vermischt wurde, durchgestampft. Das Stroh dient dabei zur Armierung und wirkt gegen die Rissbildung.

anliefern

anliefern

In Mollen, die auf der Schulter tragbar sind, erfolgte die Anlieferung am Seiteneingang der Holzkirche.

anfangen

anfangen

Die Auffüllung im Altarbereich wurde schichtweise in Abschnitten durchgeführt. Die erste Schicht bildet das Gemisch aus Stohlehm.

verarbeiten

verarbeiten

Während Hans die untere Schicht festgestampft, liefert Andreas weiteres Material an.

mit Kalk

mit Kalk

Ursprünglich wollte man drei Schichten einbringen. In der zweiten Schicht sollte das Stroh reduziert werden und eine Kalk-Sand-Mischung zugeführt werden. Die dritte Schicht sollte dann kein Stroh und eine höhere Menge an Kalk enthalten. Im Laufe der Arbeiten hat man aber auf die zweite Schicht verzichtet.

verdichten

verdichten

Mit einer Holzrolle, deren Gewicht bei rund 40 kg liegt, hat Hans dann die oberste Schicht verdichtet.

letztes Stück

letztes Stück

Nach drei Tagen harter Arbeit neigte sich das Werk dem Ende zu. Eine endgültiges Urteil über den Boden wird man nach acht Wochen fällen können. Die Zeit ergibt sich aus der Tatsache, dass pro cm der Schicht eine Woche Trocknung veranschlagt wird.