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Füllung

Campus Galli 2017 – Schnitzereien


Die Chorschranke in der Holzkirche hat zum großen Teil ihre Füllungen aus Buchen- bzw. Eichenbrettern erhalten. Alle Pfosten sind an den sichtbaren Seiten mit Schnitzereien versehen. Von den vierzehn runden Säulen mit Kapitell hat Hans, der Drechsler, inzwischen sechs Stück fertiggestellt.

Relief (1)

Relief (1)

Relief (2)

Relief (2)

Relief (3)

Die beiden achteckigen Säulen, die zwischen Altarstufe und Ankerbalken stehen und einen Teil des Baldachins bilden, haben im unteren Teil aufwendige Reliefs erhalten. Diese aussagekräftige Arbeit hat Stefan vollbracht. Man darf gespannt sein, wie die vollständige Gestaltung des Kircheninneren wirken wird. Die Entwicklung dahin zu begleiten, ist ein spannender Vorgang.

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Mauer Obstgarten

Campus Galli 2017 – Streifzug im August


Die Mauer am Obstgarten nimmt immer mehr Gestalt an. Nach einer Woche Ruhezeit sind Jens, ein Wandergeselle, ein weiterer Maurer und einige Freiwillig an allen Stellen zugange.

Mangold

Mangold

Auf den Feldern reift das Gemüse …

Linsenernte

Linsenernte

… und eine teilweise mühsame und langwierige Ernte steht an.

Esse

Esse

In der Schmiede wurde die Esse umgebaut. Durch eine erhöhte Lehmwand werden nicht nur die Blasebälge geschützt, das Holzkohlefeuer hat auch mehr „Dampf“.

schmieden

schmieden

Johannes, der Schmied und ein Zuschläger (Hobbyschmied) fertigen eine Axt für den Steinmetz (für die Steinbearbeitung). Die Bedienung des Blasebalgs (Nicole) betrachtet das Ganze von der Seite (nur ein Schuh ist erkennbar).

Chorschranke (3)

Chorschranke (3)

In der Holzkirche geht es mit dem Bau der Chorschranke voran. Die Fertigstellung der Füllungen und die Schnitzarbeiten laufen inzwischen parallel.

Säule (geschnitzt)

Säule (geschnitzt)

Auch der Bau der Eingangstür aus Eichenbohlen nährt sich dem Ende. Der Türsturz in der Kirche ebenfalls aus Eiche ist fertig.

Kirchentür

Kirchentür

Die Bilder stellen nur einen kleinen Streifzug des letzen Augustwochenende dar, vor Ort sind natürlich ein Vielzahl von weiteren Eindrücken erlebbar.

Schmetterling

Campus Galli 2017 – Gärten


Nachdem über einige Jahre der Natur zum Großteil freier Lauf gelassen wurde, kann man wieder Schmetterlinge in verschiedenen Arten entdecken.

"Augenweide"

„Augenweide“

Und so mancher Farbtupfer fällt dem Besucher am Wegesrand ins Auge.

Rainfarn

Rainfarn

Karin verwendet den Farn zum färben.

Auf den Feldern des Campus Galli beginnt teilweise schon die Ernte.

Leinernte

Leinernte

Andere Pflanzen stehen noch in voller Blüte.

Mohnfeld

Mohnfeld

In den Gemüsebeeten findet man neben Mangold auch den roten Meier.

Mangold

Mangold

In der nächsten Saison wird Gemüsegarten fertig sein.

Gemüsebeete

Gemüsebeete

In achtzehn Beeten werden dann die nach dem Klosterplan vorgegebenen Gemüsesorten angebaut werden.

Säule (1)

Campus Galli 2017 – Innenausbau der Kirche


Zwischen Altarstufe und Ankerbalken werden parallel zu den beiden Ständern im Fachwerk zwei Säulen eingebaut. Sie bilden dann mit dem liegenden Andreaskreuz und den beiden Streben, die auf das Rähm des Ostgiebels stoßen, den Baldachin über dem Altar.

Säulenherstellung (1)

Säulenherstellung (1)

Säulenherstellung (2)

Säulenherstellung (2)

Säulenherstellung (3)

Säulenherstellung (3)

In mehreren Arbeitsschritten schlagen Andreas und Hans den achteckigen Mittelteil der Säule aus dem Eichenholz. Im oberen Teil wird Hans später ein Kapitell schnitzen. Der untere viereckige Teil wird ein Flachrelief erhalten.

Ungleich höher ist der Kraftaufwand der nötig ist, um die runden Säulen der Chorschranke zu drechseln. Es werden insgesamt 14 Stück benötigt.

Drechseln (1)

Drechseln (1)

Drechseln (2)

Drechseln (2)

Drechseln (3)

Drechseln (3)

Nachdem die Holzarbeiten bisher eher einen zweckmäßigen Charakter hatten, nimmt die Innengestaltung des Kirchenraumes künstlerische Züge an. Auf das Gesamtergebnis darf man gespannt sein.

Eichenbohlen

Campus Galli 2017 – Die Kirchentür


Seit dem Ende der letzten Saison lagen gespaltene Eichenbohlen in der Kirche zum trocknen. Da das Spalten radial erfolgte, entstanden dabei Bohlen in der Form eines Tortenstücks. Für die Weiterverarbeitung wurden daraus handbreite (entspricht etwas mehr als 8 cm) Bohlen gehauen.

Eichentür (1)

Eichentür (1)

Mit Dechsel und Beitel arbeiten ein Wandergeselle und ein Helfer die notwendige Falz heraus.

Eichentür (2)

Eichentür (2)

Eichentür (3)

Eichentür (3)

Gespannt sein darf man auf die fertiggestellte Tür, wenn sie sich dann an ihrem vorgesehenen Platz befindet.

Mauer - Norden

Campus Galli 2017 – Obstgarten (2)


Die Arbeiten an den Mauern des Obstgarten gehen zügig voran. Jens, der Steinmetz, wird dabei von Andreas, einem weiteren Maurer und mehreren Freiwilligen tatkräftig unterstützt.

Nordmauer

Nordmauer

Die Nordmauer ist inzwischen bis auf wenige Steine fertiggestellt.

Mauerteil

Mauerteil

Ecksteine

Ecksteine

Die Ecksteine müssen sauber behauen sein, eine Aufgabe für den Steinmetz.

Ecke Ostmauer

Ecke Ostmauer

Südmauer

Südmauer

Da inzwischen alle Fundamente fertig gemauert sind, kann allen Stellen der Mauern gearbeitet werden. Während ein Teil durch nasse Tücher geschützt langsam abbindet, wächst die Mauer an anderer Stelle in die Höhe. Spannend wird es werden, wenn am Eingang an der Westmauer ein Torbogen entstehen wird. Bis dahin werden aber sicher noch ein paar Tage ins Land gehen. Über die Fortschritte wird man an dieser Stelle immer wieder informiert werden.

Trauflatte

Campus Galli 2017 – Holzkirche – Einfriedung


Um den schön geschwungenen Sturz der Torkonstruktion bei der Holzkirche zu schützen, haben die Holzhandwerker, Andreas und Michael, diesen mit einem kleinen Dach versehen. Die Konstruktion des Daches, egal ob klein oder groß, ist in den Grundzügen immer ähnlich.

Dachkonstruktion (1)

Dachkonstruktion (1)

Nachdem auf der Ostseite Trauf- und Dachlatten angebracht waren, fügt Michael die rechte Trauflatte auf der Westseite an.

Dachkonstruktion (2)

Dachkonstruktion (2)

Nachdem alle Latten angebracht sind, erkennt man den kleinen Dachstuhl.

eindecken (1)

eindecken (1)

Nun beginnt das eindecken mit Fichtenholzschindeln.

Helfer

Helfer

Unterstützung kommt von Sophie und einem weiteren Helfer, die Holznägel in die Schindeln einbringen. Diese Nägel dienen zur Aufhängung und entsprechen einem Biberschwanz bei modernen Ziegeln.

eindecken (2)

eindecken (2)

Die Firstschindeln werden einfachen Metallstiften, die der Schmied hergestellt hat, befestigt. Dadurch wird ein Abdecken des Daches auch bei starkem Wind unwahrscheinlich.

Schindeldach

Schindeldach

Westseite

Westseite

An der fertigen Westseite des Daches erkennt man, dass Andreas und Michael mit den Firstschindeln dem Schwung des Sturzes gefolgt sind.

Ostseite

Ostseite

Zur Wetterseite hin, in dem Fall Westen, überdecken die Firstschindeln die der Ostseite, um so dem Wasser die Möglichkeit zu nehmen, auf den darunterliegenden Sturz zu tropfen. Diese Anordnung hat sich schon beim First der Holzkirche bewährt.