Archiv der Kategorie: Schwarzwald

Menzenschwand - Der Geißenpfad

Julitouren 2018 – Menzenschwand – Der Geißenpfad


In Menzenschwand, als Bilderbuchdorf bekannt, parkt man ganz am Ende des Hinterdorfs auf dem Wanderparkplatz am Möslelift. Das Titelbild zeigt den dortigen Startpunkt des Geißenpfads.

Menzenschwand Geißenpfad - Talblick

Menzenschwand Geißenpfad – Talblick

Nachdem man ein paar hundert Meter durch den Ort gegangen ist, beginnt der Aufstieg, zunächst noch auf einem breiten Weg.

Menzenschwand Geißenpfad - aufwärts (1)

Menzenschwand Geißenpfad – aufwärts (1)

Menzenschwand Geißenpfad - aufwärts (2)

Menzenschwand Geißenpfad – aufwärts (2)

Dies ändert sich jedoch ziemlich bald und der Weg macht seinem Namen alle Ehre. Auf den ersten rund 2 km sind 175 Höhenmeter zu überwinden, was einer durchschnittlichen Steigung von 7,6% entspricht.

nzenschwand Geißenpfad - am Wegrand

nzenschwand Geißenpfad – am Wegrand

Menzenschwand Geißenpfad - Frauenschuh

Menzenschwand Geißenpfad – Frauenschuh

Auch der Wegrand bietet immer wieder schöne Anblicke.

Menzenschwand Geißenpfad - Bergblick

Menzenschwand Geißenpfad – Bergblick

Ein Blick auf die Bergflanke zeigt die Steilheit des Geländes, was zu den Geißen passt.

Menzenschwand Geißenpfad - Blick Herzogenhorn

Menzenschwand Geißenpfad – Blick Herzogenhorn

Auf dem höchsten Punkt hat zunächst einen Ausblick zum Herzogenhorn, mit 1.415 müM der zweithöchste Berg im Schwarzwald.

Menzenschwand Geißenpfad - Blick Feldberg

Menzenschwand Geißenpfad – Blick Feldberg

Etwas später ist dann höchste Berg, der Feldberg (1.493 müM) mit seinem Wahrzeichen dem Bismarckturm, zu erkennen.

Menzenschwand Geißenpfad - Flößers Rast

Menzenschwand Geißenpfad – Flößers Rast

Nachdem man rund etwa einem km auf einem Schotterweg nach unten gegangen ist, erreicht man Flößer´s Rast. Was in den Alpen zur Wegzeichnung dient, wird hier von den Wandern aus Ensemble aufgebaut. Hier machten Felicitas und Joachim ein Rast und verzehrten ihre Brotzeit.

Menzenschwand Geißenpfad - Laderampe

Menzenschwand Geißenpfad – Laderampe

Der breite, leicht ansteigende Weg führt nun zum Talende hin durch den Wald. Über die abgebildete Rampe wurde in früheren Zeiten die Holzstämme auf die Pferdefuhrwerke gerollt.

Menzenschwand Geißenpfad - Himmelsliege

Menzenschwand Geißenpfad – Himmelsliege

Nach 4,3 km an der d´Wälder Schneck lädt eine Himmelsliege zum verweilen ein. Ruhe und ein toller Blick ins Tal waren an diesem Tag gegeben.

Menzenschwand Geißenpfad - Kluse (1)

Menzenschwand Geißenpfad – Kluse (1)

Menzenschwand Geißenpfad - Kluse (1)

Menzenschwand Geißenpfad – Kluse (1)

Die Kluse ist ein Wehr, dessen aufgestautes Wasser für die Flößerei benutzt wurde. Die Menzenschwander Kluse wurde im Jahre 1779 durch die Mönche vom Kloster St. Blasien errichtet. Das Brennholz für das Eisenwerk in Albbruck wurde so über die Alb transportiert. Durch das aufgestaute Wasser war man unabhängig und konnte den Zeitpunkt des Transportes selbst bestimmen. Der gewählte Ort hatte den großen Vorteil, dass das Errichten einer Staumauer sehr einfach war, da die Alb an der Stelle die Endmoräne einer Eiszeit durchbrach. Das Wasser wurde schwallartig freigesetzt und das Bachbett liegende Brennholz wurde mit gerissen. Das gesamte Auslaufen dauerte bis zu einer Stunde. Heute dient die Kluse nach dem Einbau einer Pendelrampe, die das Wasser nicht gerade sondern von Becken zu Becken fließen lässt, auch zur Hochwasserrückhaltung im Menzenschwandertal.

Menzenschwand Geißenpfad - Namensgeber

Menzenschwand Geißenpfad – Namensgeber

Manchmal trifft man auch auf die Namensgeber. An diesem Tag kam es aber zu keinen direkten Begegnungen.

Menzenschwand Geißenpfad - Torbogen

Menzenschwand Geißenpfad – Torbogen

Nach 6 km etwa erreicht man den Torbogen mit dem phantasievollen Namen Schesslong (Sofa, Couch) dü Boah.

Menzenschwand Geißenpfad - Sofa

Menzenschwand Geißenpfad – Sofa

Es ist deutlich erkennbar, dass diese Sofa ein besonderes ist. Erstaunlicherweise ist das Sitzen überaus angenehm.

Menzenschwand Geißenpfad - Sofaaussichten

Menzenschwand Geißenpfad – Sofaaussichten

Und der Ausblick in Richtung Dorf ist einfach toll. Danach erfolgt ein sehr steiler Abstieg über einen schmalen Pfad. Auf 500 m verliert man 60 Höhenmeter, was einem Gefälle von 12% entspricht. Die Route würde ab dem Wasserfall eine weitere Schleife in ein Seitental machen. Felicitas und Joachim wählten aber den Weg zurück. Sie verkürzen damit den Weg um ca. 3 km.

Menzenschwand Geißenpfad - Bank

Menzenschwand Geißenpfad – Bank

Dabei entdeckten sie noch eine besondere Bank, die unter bestimmten Umständen kein einladendes Verhalten zeigen wird.

Insgesamt eine tolle Route, die mit dem Schwierigkeitsgrad „mittel“ die richtige Einstufung hat.

Informationen:

Der Geisenpfad

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Murgtal - Gernsbach Stadtmauer

Julitouren 2018 – Murgtal


Der Katz´sche Garten in Gernsbach ist zwar mein Favorit, aber die historische Altstadt bietet noch weitere Hingucker. Das Titelbild zeigt die alte Stadtmauer, die einem auf dem Weg zum höchsten Punkt der Altstadt begleitet.

Murgtal - Gernsbach Toranlage

Murgtal – Gernsbach Toranlage

Dort angekommen, betritt man durch das obere Tor den Bereich der Liebfrauenkirche.

Murgtal - Gernsbach Liebfrauenkirche

Murgtal – Gernsbach Liebfrauenkirche

Zur Entstehung vermutet man, dass die Ursprünge in einer Kapelle einer Burganlage liegen. Die Wallfahrtskirche wurde mehrfach erweitert. Ein Zeugnis dazu bildet der Schlussstein im Chor aus dem Jahre 1388. Beim massiven Turm vermutet man, dass dieser ein Teil der frühen Befestigungsanlage war.

Murgtal - Gernsbach Storchenturm

Murgtal – Gernsbach Storchenturm

Auch der Storchenturm war Teil der Stadtbefestigung, auf dem bis ins 18. Jahrhundert ein Geschütz die westliche Flanke der Stadtmauer sicherte. Seinen Namen verdankt er der Tatsache, dass bis 1914 Störche auf ihm nisteten.

Murgtal - Gernsbach Turmgasse

Murgtal – Gernsbach Turmgasse

Eine Vielzahl von kleinen, teils sehr steilen Gassen prägen das Bild der Altstadt.

Murgtal - Gernsbach altes Rathaus

Murgtal – Gernsbach altes Rathaus

Das alte Rathaus wurde 1617/1618 im Auftrag des Murgschiffers und Holzhändler Johann Jakob Kast durch den Heidelberger Hofbaumeister Johann Schoch errichtet. Es ist einer der bedeutendsten Wohngebäude der späten Renaissance in Süddeutschland. Vom Mitte der 18. Jahrhunderts bis 1936 war das Gebäude das Rathaus. Heute beherbergt es ein Museum und ein Weingut.

Murgtal - Gernsbach Rathaus Heilige Anna

Murgtal – Gernsbach Rathaus Heilige Anna

Die Statue wurde 1719 durch den Vogt des Bistum Speyer aufgestellt, und war für überwiegend evangelische Bevölkerung eine Provokation.

Ein weiteren kurzen Stopp machten Felicitas und Joachim in Forbach.

Murgtal - Forbach

Murgtal – Forbach

Hier findet man innerhalb der Stadt noch unverbautes Ufer der Murg.

Murgtal -Holzbrücke Forbach

Murgtal -Holzbrücke Forbach

Eine imposante Holzbrücke mit einer langen Geschichte lässt sich zu Fuß aber auch mit dem Auto überqueren.

Nun war der Heimweg wieder angesagt. Felicitas und Joachim wählten die Route über Baiersbronn. Hier machten sie einen kurzen Halt, fanden an der Stadt aber nichts besonderes. Als nächstes Etappenziel wählten die Beiden Alpirsbach. Bei stattfindenden Hopfenfest der Klosterbrauerei gönnten sich die Beiden eine „kalorienarme“ Currywurst. Danach besuchten sie die Klosterkirche und nahmen an einer Führung teil. Da das Fotografieren dabei € 3.– extra kostete, verzichtete Joachim darauf, kostenlose Werbung für die Anlage zu machen. Die Führung nebenbei war überaus interessant und ist im Eintrittspreis von € 6.– (Erwachsener) enthalten.

Über Furtwangen, Hinterzarten und Waldshut ging es zurück nach Albbruck. Und nach ca. 200 km auf Landstraßen an diesem Sonntag endete die Schwarzwaldtour.

Informationen:

Altes Rathaus in Gernsbach

Kloster Alpirsbach

Katz´scher Garten - Brunnen (3)

Julitouren 2018 – Der Katz´sche Garten


Der zweite Tag ihrer Schwarzwaldtour begann für Felicitas und Joachim mit einem ausgiebigen Frühstück. Das Büffet im Landhotel Traube lies keine Wünsche offen. Trotzdem kamen Felicitas und Joachim zu einer unterschiedlichen Gesamtbewertung des Hotels. Joachim befand alles mit gut, Felicitas bemängelte den nächtlichen Lärm durch Fahrzeuge und heimziehende Gäste. Joachim merkte dazu an, er habe eben einfach geschlafen. Nachdem alles erledigt war, ging die Fahrt zurück ins Murgtal.
In Gernsbach besuchten sie den Katz´schen Garten, der einen separaten Artikel wert ist. Der Garten geht in seiner Entstehung auf die Anfänge der 19. Jahrhunderts zurück und soll von einem ital. Gartenbauarchitekten errichtet worden sein. Für die damalige Zeit in diesem Gebiet eine besondere Angelegenheit. Auftraggeber und Eigentümer war die Murgschifferfamilie Katz, deren Villa in der Zeit von 1797 bis 1813 gegenüber gebaut wurde. Aus der Gründerzeit stammt der älteste Baumbestand des Gartens, ein kalifornische Sumpfzypresse und zwei Magnolienbäume, die die ältesten nördlich der Alpen sein sollen.
Das Titelbild zeigt im Mittelpunkt des Gartens einen schmiedeeisernen Ziehbrunnen mit der Weltkugel und Buchsbeeten. Dieser barocke Brunnen wurde von Johanna Katz, die ihn bis ihrem Tode im Jahre 1952 betreute, angeschafft. Der Garten wurde im Laufe der Generationen immer wieder umgestaltet. In den 60er Jahren des vorherigen Jahrhunderts wurde er für die Öffentlichkeit geöffnet. In den folgenden Jahren verlor er durch eine mangelnde Betreuung, den Verfall der Gebäude seinen ursprünglichen Charme. Im Jahre 1995 gründet sich Arbeitskreis mit dem Ziel den wertvollen Garten samt seinen Skulpturen zu retten. Dies kann man als gelungen bezeichnen, jeder Besucher kann sich davon überzeugen.

Katz´scher Garten - Brunnen (1)

Katz´scher Garten – Brunnen (1)

Katz´scher Garten - Brunnen (2)

Katz´scher Garten – Brunnen (2)

Der Brunnen „Ulrike“ wurde im Rahmen der letzten Renovierung aufgebaut und stammt aus einer Vila in Gernsbach.

Katz´scher Garten - Pavillion

Katz´scher Garten – Pavillion

Katz´scher Garten - Statuette (1)

Katz´scher Garten – Statuette (1)

Das durch die Nähe zur Murg ein besonderes Klima herrscht, erkennt man an den Bananenstauden, die zu beiden Seiten der Knabenfigur gepflanzt sind.

Katz´scher Garten - Tor

Katz´scher Garten – Tor

Ein besondere Vorliebe für schmiedeeiserne Kunst lag wohl in der Familie Katz. Sie begegnet der Besucher an vielen Stellen.

Katz´scher Garten - Statue

Katz´scher Garten – Statue

Vor der uralten Zypresse steht Mercurius, der römische Gott des Handels, des Gewerbes, des Reichtums und des Gewinns.

Katz´scher Garten - Murgufer

Katz´scher Garten – Murgufer

Bei der Neueröffnung wurde das Murgvorland mit eingebunden. Mehrere Bänke laden zum verweilen ein.

Katz´scher Garten - Statuette (2)

Katz´scher Garten – Statuette (2)

Und auch hier hat die Kunst Einzug gehalten.

Der Garten ist ein wahres Kleinod und lohnt sicher immer einen Besuch.

Informationen:

Flyer Katz´sche Garten

Wasserfall - Allheiligen (1)

Julitouren 2018 – Allerheiligen – Wasserfälle und Klosterruine


Im strömendem Regen fuhren Felicitas und Joachim über Zell am Harmersbach und Oberharmersbach nach Bad Peterstal-Griesbach. An diesem Ort wird deutlich, dass die glanzvollen Zeiten vorbei sind. Ob man sich zu lange auf den erworbenen Meriten ausgeruht hat, mag ich nicht zu beurteilen. Nach einem kurzen Besuch im Tempel der Sophienquelle, wo man Wasser abfüllen kann, machten sich die Beiden auf den Weg zum den Allerheiligen Wasserfällen.
Die Wasserfälle haben eine Gesamthöhe von etwa 80 m und fallen über insgesamt sieben Kaskaden nach unten.

Wasserfall - Allheiligen (2)

Wasserfall – Allheiligen (2)

Wasserfall - Allheiligen (3)

Wasserfall – Allheiligen (3)

Über Treppen und Brücken kann man bis ganz noch oben steigen. Von dort aus sind es noch ca. 15 Minuten bis zur Klosterruine. Felicitas und Joachim nahmen aber das Auto, da wie mehrfach an diesem Tag ein Regenguss einsetzte.

Klosterruine Allerheiligen (1)

Klosterruine Allerheiligen (1)

Klosterruine Allerheiligen (2)

Klosterruine Allerheiligen (2)

Klosterruine Allerheiligen (3)

Klosterruine Allerheiligen (3)

Obwohl die Klosterruine mit Aufbauten für ein Theaterstück einen etwas modernen Touch erhielt, ging doch eine ganz besondere Stimmung von ihr aus. Nach einem kurzen Rundgang machten sich die beiden wieder zurück zum Auto und fuhren in Richtung Schwarzwaldhochstrasse.

Mummelsee

Mummelsee

Das letzte Bild des Tages entstand am Mummelsee. Bedingt durch den Nebel war die Hornisgrinde nicht sichtbar, trotzdem haftet dem Ganzen etwas mystisches an.
Es war an der Zeit, sich um eine Übernachtungsmöglichkeit zu kümmern. Die Beiden fuhren über die Schwarzwaldhochstrasse bis nach Sand, vorbei am Mehliskopf und Schwarzenbachtalsperre ins Murgtal. In Forbach am Bahnhof, da es da meistens einen Netzzugang gibt, suchte Felicitas über booking.com nach einem Übernachtungsmöglichkeit. Ein Hotel mit orientalischem Namen hat noch ein Doppelzimmer frei. Sogar eine Buchung ohne Vorkasse war möglich. Gesagt, gebucht! Die Beiden machten sich auch den Weg nach Gernsbach. Das Navigationsgerät geriet durch eine plötzliche Umleitung etwas in Schwierigkeiten, trotzdem standen sie dann irgendwann vor dem Hotel. Die Bezeichnung „Absteige“ wäre treffender gewesen. Trotzdem wollten die Beiden das Wagnis eingehen, da sie ja nur eine Nacht bleiben wollten. Leider öffnete sich die Tür nicht und ein Anruf bei der angegebenen Handynummer hatte auch keinen Erfolg. „Schweren Herzens“ zogen die Beiden von dannen.
Felicitas konsultierte erneut das Portal und sie fanden eine passende Unterkunft in Seewald. Die wurde sofort gebucht und auch online bezahlt. Nun war alles gut. Beim Eingeben der genannten Adresse teilt das Navigationsgerät mit, dass es die Strasse nicht gibt. Also musste der Ort reichen. Nach rund 35 km waren sie Vorort und die Strasse war immer noch unbekannt. Joachim entschied sich für das zweibeinige Navi, stieg aus und fragte das Pärchen, welches seinen Bürgersteig fegte, nach dem Weg. Die Lösung war einfach, Seewald ist eine Gemeinde aus 10 Teilorten. 500 m geradeaus und dann rechts Göttelfingen. Im Landhaus Traube angekommen, stellten sie fest, wir sind im Niemandsland, aber die Einrichtung ist toll und zum essen gibt es auch noch etwas. Nach einem ausgezeichneten Abendessen fielen die Beiden in den wohlverdienten Schlaf, um am folgenden Tag zu neuen Taten aufzubrechen.

Informationen:

Allerheiligen Wasserfälle

Kloster Allerheiligen

Landhotel Traube

Burgruine Hohengeroldseck 1

Julitouren 2018 – Die Burgruine Hohengeroldseck


Nachdem Felicitas und Joachim bei ihrer letztjährigen Tour in den Nordschwarzwald die Burgruine Hohengeroldseck nur von der Passhöhe am Schönberg betrachtet hatten, nahmen sie in diesem Jahr den Aufstieg in Angriff. Auf der Passhöhe befindet sich der Parkplatz an der Ludwigssäule. Von hier aus kann man in zwei Varianten zur Ruine gelangen, einmal über rechte Seite mit einer Länge von einem Kilometer oder die linke Seite mit 1,2 Kilometer. Felicitas und Joachim wählten den linken Weg, der keinesfalls für Kinderwagen geeignet ist, da er im steilen Bereich als Pfad quer durch den Wald führt. Unabhängig von der Wegwahl sind jeweils rund 170 Höhenmeter zu Überwinden.

Einmal im oberen Bereich angekommen, ergeben sich faszinierende Ausblicke.

vom unteren Burgtor

vom unteren Burgtor

vom unteren Burgtor (1)

vom unteren Burgtor (1)

Überall auf dem Gelände findet man Schautafeln, die Geschichte und Werdegang der ehemaligen Burg anschaulich erklären.

zweites Tor

zweites Tor

Im Innenraum wird einem dann die Größe erst richtig bewusst. Die Bilder sprechen für sich selbst.

Burg Hohengeroldseck - Ansichten (1)

Burg Hohengeroldseck – Ansichten (1)

Burg Hohengeroldseck - Ansichten (2)

Burg Hohengeroldseck – Ansichten (2)

Burg Hohengeroldseck - Ansichten (3)

Burg Hohengeroldseck – Ansichten (3)

Burg Hohengeroldseck - Ansichten (4)

Burg Hohengeroldseck – Ansichten (4)

Burg Hohengeroldeck - Ansichten (5)

Burg Hohengeroldeck – Ansichten (5)

Burg Hohengeroldseck - Ansichten (6)

Burg Hohengeroldseck – Ansichten (6)

Burg Hohengeroldseck - Ansichten (7)

Burg Hohengeroldseck – Ansichten (7)

Im abgebildeten Turm führt eine Wendeltreppe nach oben. Von dort eröffnet sich ein weiter Blick die umliegende Gegend, der einem für alle Mühen des gesamten Aufstieges entlohnt.

Burg Hohengeroldseck - Turmaussichten (1)

Burg Hohengeroldseck – Turmaussichten (1)

Burg Hohengeroldseck - Turmaussichten (2)

Burg Hohengeroldseck – Turmaussichten (2)

Burg Hohengeroldseck - Turmaussichten (3)

Burg Hohengeroldseck – Turmaussichten (3)

Burg Hohengeroldseck - Turmaussichten (4)

Burg Hohengeroldseck – Turmaussichten (4)

Burg Hohengeroldseck - Turmaussichten (5)

Burg Hohengeroldseck – Turmaussichten (5)

Da die Wetterlage immer ungewisser wurde, machten sich die Beiden auf den Rückweg.

Burgruine Hohengeroldseck 2

Burgruine Hohengeroldseck 2

Ein letzter Blick zurück zeigte dann doch eine recht bedrohlich Ansicht der Ruine. Mit dem einsetzenden starken Gewitterregen erreichten die Beiden das Auto. Glück gehabt!

Weitere Informationen:

Homepage der Burgruine

Todtmoos - Rüttebächle

Oktobertouren (1) – Der Lebküchlerweg


Der Lebküchlerweg in Todtmoos ist einer der Genießerpfade im südlichen Hochschwarzwald. Diese Premiumwanderwege zeichnen sich durch landschaftliche Vielfalt, bestimmte Länge, etc. aus. Der beschriebene Weg ist etwas über 12 km lang, hat jeweils 611 Höhenmeter Anstieg und Abstieg, der niedrigste Punkt liegt bei 815 müM, der höchste bei 1.161 müM. Die Wanderung wird als leicht bewertet, was ich angesichts mancher Steigungen als verwegen bezeichnen würde. Der Name ist in der Tradition begründet, dass die Todtmooser seit dem 18. Jhd. Lebkuchen für die zahlreichen Pilger Lebkuchen herstellten. Das Gebäck war nahrhaft und haltbar. Im Volksmund heißen die Todtmooser daher auch „Läbküechlr“ (mundartlich).

An einem wunderschönen Herbsttag machten sich Felizitas und Joachim mit ausreichend Rucksackverpflegung auf den Weg. Startpunkt war der Parkplatz am Schwimmbad in Todtmoos, von wo es zunächst ein Stück am Rüttebächle (Titelbild) entlang ging.

Todtmoos - Modell Schwarzwaldhaus

Todtmoos – Modell Schwarzwaldhaus

Nach dem Überqueren der Landstraße kann man diese wunderschöne Handwerksarbeit bewundern, bevor der Weg im Wald verschwindet.

Todtmoos - Rückstaubecken

Todtmoos – Rückstaubecken

Am Überlauf der Stauhaltung der Wasserkraftanlage „Höflesäge“ vorbei geht es zunehmend steiler bergan. Die Anlage produziert im Regeljahr den Strom für 50 Haushalte und reduziert dadurch die Umweltbelastung um ca. 150.000 kg CO².

Todtmoos - Anstieg Schwarzfelsen

Todtmoos – Anstieg Schwarzfelsen

Die herbstliche Landschaft bietet wunderbare Ausblicke für denjenigen, der sich Zeit lässt und die Vielzahl der Eindrücke genießt.

Todtmoos - auf dem Schwarzfelsen

Todtmoos – auf dem Schwarzfelsen

Vom Schwarzfelsen (943 müM) hat man einen überwältigenden Blick ins Tal und auf die gegenüberliegenden Hänge. An unterschiedlichen Punkten des Weges stehen die einheimischen Tiere als Holzfiguren. Sie alle erzählen eine Geschichte, in welcher jemand „ES“ gestohlen hat, wobei ein Jeder, egal ob Reh, Bussard, Amsel, Auerhahn, etc. eine glaubhafte Erklärung formuliert, warum er es keinesfalls gewesen sein kann. Auf jeder der angebrachten Tafeln ist dann ein Buchstabe vermerkt, die in ihrer Summe dann das Lösungswort ergeben. Ein toller Spaß! Felizitas und Joachim waren der Meinung, wenn der vierte Buchstaben ein „K“ ist, dann ist die Lösung logisch.

Todtmoos - Rudolf-Jordan-Hütte

Todtmoos – Rudolf-Jordan-Hütte

Der Weg steigt stetig an und immer wieder ergeben sich tolle Ausblicke ins Tal.

Todtmoos - Wurzelpfad

Todtmoos – Wurzelpfad

Nach der Rudolf-Jordan-Hütte geht es auf einem schmalen Pfad weiter nach oben, und nach einem kurzen Wegstück hat man die erste nennenswerte Höhe im Streckenprofil erreicht.

Todtmoos - Herbststimmung

Todtmoos – Herbststimmung

Die Strecke führt nun auf einem breiten Feldweg wieder leicht nach unten.

Todtmoos - Wiesenpfad

Todtmoos – Wiesenpfad

Auf einem Wiesenpfad führt der Weg nun wieder nach oben. Kurz bevor man den Ortsteil Lehen erreicht, befindet sich rechts am Wegrand eine Rastmöglichkeit, die einen weiten Rundblick über das Hochtal erlaubt. Felizitas hatte alles notwendige für eine Brotzeit auf die beiden Rucksäcke verteilt. Als besondere Überraschung hatte sie sogar zwei hartgekochte Eier dabei. Joachim verbrauchte fast das ganze Salz, da er seinen Sazhaushalt wieder auf Vordermann bringen musste. Nach einer ausgiebigen Stärkung machten sich die Beiden auf den Weiterweg.

Todtmoos - Anstieg zum Hochkopf-Haus

Todtmoos – Anstieg zum Hochkopf-Haus

Todtmoos - Brunnen mit Martl

Todtmoos – Brunnen mit Martl

Das nächste Ziel war das Hochkopf-Haus, dass an diesem Tag von Motorradfahrern völlig in Beschlag genommen war.

Todtmoos - Schönheiten (1)

Todtmoos – Schönheiten (1)

Todtmoos - Schönheiten (1)

Todtmoos – Schönheiten (1)

Neben den starken landschaftlichen Eindrücken gab auch noch weitere Schönheiten zu betrachten. Nach insgesamt rund 5 km erreichten die Beiden den Weißenbachsattel in 1.080 müM. Ab dort führt der Weg in Wellen am Waldrand entlang.

Todtmoos - Panoramaweg (1)

Todtmoos – Panoramaweg (1)

Todtmoos - Panoramaweg (2)

Todtmoos – Panoramaweg (2)

Todtmoos - Panoramaweg (3)

Todtmoos – Panoramaweg (3)

Im Hintergrund kann man, wenn auch etwas unscharf, die Schweizer Alpenkette erkennen.

Todtmoos - Weidbuche

Todtmoos – Weidbuche

Unter einer riesigen Weidbuche in inzwischen 1.110 müM locken zwei Himmelsliegen zum Verweilen. Das Pärchen welches sich auf der einen tummelte, war sichtlich dankbar, als Feli und Joachim sich wieder auf den Weg machten. Nach einem letzen Anstieg auf den höchsten Punkt der Strecke führt der weitere Weg durch den Wald zum Rüttepavillon.

Todtmoos - Waldweg

Todtmoos – Waldweg

Todtmoos - Rüttepavillon

Todtmoos – Rüttepavillon

Der Pavillon ist mit einer Grillstelle und dem dazugehörigen Werkzeug ausgestattet. Ab nun geht ein Pfad steil nach unten, der immer wieder über kleine Brücken des begleitenden Gebirgsbach führt.

Todtmoos - Bächlein

Todtmoos – Bächlein

Todtmoos - Rütte

Todtmoos – Rütte

Am späteren Nachmittag erreichten die Beiden den Ortsteil Rütte, der sehr abgelegen liegt. Ihr nächstes und letztes im Bild eingefangene Ziel war der Todtmooser Wasserfall.

Todtmoos - Wasserfall

Todtmoos – Wasserfall

Nachdem die Beiden noch eine Banane, die zur Stärkung diente, geteilt hatten, machten sie sich auf die letzen Kilometer. Entgegen der Streckenführung nahmen sie nicht mehr den Weg über die Stricker Kapelle, sondern folgten dem Rüttebächle über den Ortsteil Hintertodtmoos bis zum Ausgangspunkt ihrer Wanderung. Erstaunlicherweise zeigte die Schritte-App von Feli mehr als 14 km Strecke an.

Unabhängig von der km-Zahl waren die Beiden der Meinung, dass war eine tolle Strecke, die nur zu empfehlen ist. Die Klassifizierung „leicht“ wird dabei den Ansprüchen aber keinesfalls gerecht.

Route 4

Rosendorf und Schluchtensteig


Feli und Joachim fuhren von Waldshut über die B 500 bis nach Waldhaus, wo sie hinter dem Ort rechts nach Nöggenschwiel abbogen. Nöggenschwiel ist auch als das Rosendorf bekannt. Das es diesem Ruf gerecht wird, zeigen die folgenden Bilder.

Rosenbeet (1)

Rosenbeet (1)

Rosenbeet (2)

Rosenbeet (2)

Rosenbeet (3)

Rosenbeet (3)

Das Dorf hat sich völlig den Rosen verschrieben. Es gibt mehrere kleine Touren, auf welchem man viele private Gärten mit ihrer Pracht bewundern kann. Einen besonderen Anziehungspunkt bildet ein Duftgarten in der Nähe der Kirche. Die einzelnen Rosensorten sind mit einer Skala von eins bis drei hinsichtlich ihrer Duftintensität gekennzeichnet. Hier macht riechen Spaß.

Pavillon

Pavillon

Rosen (1)

Rosen (1)

Rosen (2)

Rosen (2)

Rosen (3)

Rosen (3)

In diesem Juli gab es zum 48. Mal die Rosentage mit Rosenmarkt, Festumzug und Unterhaltung für Groß und Klein.

Von Nöggenschwiel fuhren die Beiden über die Fohrenbachsäge (18% Gefälle), Strittberg, Amrigschwand und Höchenschwand nach St. Blasien. In der Nähe des Kletterfelsen (ist gesperrt) kannte Joachim noch eine Stelle, an welcher er früher Pfifferlinge gefunden hatte. Leider gab es keine Beute. Aber er entdeckte einen alten Pfad wieder, der am Windbergwasserfall entlang zurück in den Ort führt.

Windbergwasserfall (1)

Windbergwasserfall (1)

Windbergwasserfall (2)

Windbergwasserfall (2)

Windbergwasserfall (3)

Windbergwasserfall (3)

Windbergwasserfall (4)

Windbergwasserfall (4)

Die Höhe des Wasserfalls ist zwar überschaubar, aber der Weg ist immer noch naturbelassen und keine „Autobahn“ für Wandergruppen. Außerdem ist er Teil des Schluchtensteigs, der auf 119 km quer durch den Naturpark Südschwarzwald führt.

Nach einem Eis im Ortsinnern, an Alb und Dom, fuhren die Beiden zurück an den Hochrhein. Mit einem gemeinsamen Abendessen endeten zwei vergnügliche Tage.

Informationen:

Rosendorf Nöggenschwiel

Schluchtensteig