Archiv des Autors: Joachim Dorn

Über Joachim Dorn

Hobbyautor, geschieden, zwei Töchter, lebt am Bodensee, aus dessen reicher Kulturlandschaft die meisten Beiträge in diesem Blogg stammen. Daneben findet der Interessierte weitere "Werke" auf meiner hompage.

Füllung

Campus Galli 2017 – Schnitzereien


Die Chorschranke in der Holzkirche hat zum großen Teil ihre Füllungen aus Buchen- bzw. Eichenbrettern erhalten. Alle Pfosten sind an den sichtbaren Seiten mit Schnitzereien versehen. Von den vierzehn runden Säulen mit Kapitell hat Hans, der Drechsler, inzwischen sechs Stück fertiggestellt.

Relief (1)

Relief (1)

Relief (2)

Relief (2)

Relief (3)

Die beiden achteckigen Säulen, die zwischen Altarstufe und Ankerbalken stehen und einen Teil des Baldachins bilden, haben im unteren Teil aufwendige Reliefs erhalten. Diese aussagekräftige Arbeit hat Stefan vollbracht. Man darf gespannt sein, wie die vollständige Gestaltung des Kircheninneren wirken wird. Die Entwicklung dahin zu begleiten, ist ein spannender Vorgang.

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Lichteinfall

Campus Galli 2017 – Holzkirche und Abbundplatz


Zum Herbst hin, bei sinkendem Sonnenstand, bieten sich am späteren Nachmittag immer wieder faszinierende Lichtspiele im Kirchenraum. Das Titelbild ist am heutigen Sonntag gegen 16.30 Uhr entstanden. Das Sonnenlicht bildet auf dem ersten Ankerbalken das Kreuz, welches sich im Westgiebel befindet, ab. Ein toller Anblick, den Jens, der Steinmetz, in der Form kommentierte, dass es schön gewesen wäre, wenn das obere Fenster, das Lichtkreuz und das Altarkreuz sich in einer Senkrechte befänden. Nun man kann nicht alles haben.

Eingangstür

Eingangstür

Seit dieser Woche ist die Eingangstür eingebaut, die vollständig aus Stieleiche ist.

Eingangstür

Eingangstür

Der neue Türsturz ist aus Roteiche.

Baldachinpfosten

Baldachinpfosten

Stefan schnitzt das Flachrelief in den rechten der beiden Pfosten, die zwischen Ankerbalken und Altarstufe stehen. Sie sind Teil des Baldachin.

Bevor mit dem Bau der geplanten Scheune begonnen werden kann, muss u.a. auch ein neuer, größerer Abbundplatz hergerichtet werden.

roden (1)

roden (1)

roden (2)

roden (2)

roden (3)

roden (3)

Die beiden Zimmerleute Daniel und Julian, Meister und Geselle, unterstützt von mehreren Freiwilligen sind seit einigen Tagen mit dieser Aufgabe beschäftigt. Mit Axt, Pickel, Keil und Hebel rücken sie den Wurzelstöcken zu Leibe. Eine undankbare, zähe Aufgabe, die bei manchem Freiwilligen Spuren in Form von Blasen hinterlässt. Aber es geht vorwärts!

Mauer Obstgarten

Campus Galli 2017 – Streifzug im August


Die Mauer am Obstgarten nimmt immer mehr Gestalt an. Nach einer Woche Ruhezeit sind Jens, ein Wandergeselle, ein weiterer Maurer und einige Freiwillig an allen Stellen zugange.

Mangold

Mangold

Auf den Feldern reift das Gemüse …

Linsenernte

Linsenernte

… und eine teilweise mühsame und langwierige Ernte steht an.

Esse

Esse

In der Schmiede wurde die Esse umgebaut. Durch eine erhöhte Lehmwand werden nicht nur die Blasebälge geschützt, das Holzkohlefeuer hat auch mehr „Dampf“.

schmieden

schmieden

Johannes, der Schmied und ein Zuschläger (Hobbyschmied) fertigen eine Axt für den Steinmetz (für die Steinbearbeitung). Die Bedienung des Blasebalgs (Nicole) betrachtet das Ganze von der Seite (nur ein Schuh ist erkennbar).

Chorschranke (3)

Chorschranke (3)

In der Holzkirche geht es mit dem Bau der Chorschranke voran. Die Fertigstellung der Füllungen und die Schnitzarbeiten laufen inzwischen parallel.

Säule (geschnitzt)

Säule (geschnitzt)

Auch der Bau der Eingangstür aus Eichenbohlen nährt sich dem Ende. Der Türsturz in der Kirche ebenfalls aus Eiche ist fertig.

Kirchentür

Kirchentür

Die Bilder stellen nur einen kleinen Streifzug des letzen Augustwochenende dar, vor Ort sind natürlich ein Vielzahl von weiteren Eindrücken erlebbar.

Füllung Chorschranke (1)

Campus Galli 2017 – Füllung und Schnitzereien


Die Zwischenräume der Chorschranke in der Holzkirche erhalten eine Füllung aus Buchenbrettern.

Füllung Chorschranke

Füllung Chorschranke

Deutlich sichtbar sind die geschnitzten Flachreliefs an den Eichenpfosten.

Schnitzarbeit (1)

Schnitzarbeit (1)

Schnitzarbeit (2)

Schnitzarbeit (2)

Auf dem Titelbild erkennt man im Hintergrund nicht nur die runde Säule, sondern auch einen der beiden vorderen Pfosten des Baldachin. Im Mittelteil ist er achteckig, oben befindet sich ein Kapitell und unten behält er seine viereckige Form. Diese vier Seiten werden mit einem Relief versehen. Stefan wird damit nun einige Tage verbringen. Das Endergebnis wird man an dieser Stelle bewundern können.

Tourenplan Malbun

Ausflug nach Liechtenstein


Der Bodenseeraum wird ja als Vier-Länder-Region bezeichnet. Ins kleinste Land, Liechtenstein, führte ein Tagesausflug von Feli und Joachim. Am frühen Morgen bei tollem Wetter ging die Fahrt zunächst über das Hinterland in Richtung Osten.

Bodensee bei Scherzingen

Bodensee bei Scherzingen

Der See lag noch im frühen Morgendunst.

Autobahnraststätte Rheintal

Autobahnraststätte Rheintal

Nach rund 1 1/4 Stunden Fahrt waren der ersten Berge deutlich zu sehen, und sie nährten sich ihrem ersten Etappenziel.

Schloss Vaduz

Schloss Vaduz

Schloss Vaduz bildet ein beliebtes Postkartenmotiv, etwas besser ins Bild gesetzt, als bei der vorliegenden Aufnahme. Feli meinte dazu nur, bei dem Wohnsitz sollte man schwindelfrei sein.

Vaduz - Innenstadt

Vaduz – Innenstadt

Vaduz hat eine schön gestaltete Fußgängerzone. Natürlich, als Relikt aus ehemaligen Zeiten, mit sehr vielen Bankhäusern. Parlament und Börse, Landesmuseum und Theater alles findet sich auf engstem Raum. Zum Parken sollte man eine Seitenstraße nutzen. Die erste Stunde ist dabei frei und jede weitere kostet einen sfr, es gibt auch Günstiges. Nach einem kleinen Stadtbummel mit Besichtigung der Kirche, in welcher scheinbar ein besonderer Sessel für den Fürsten aufgestellt ist, machten sich die Beiden auf den Weg in die Berge.

Triesenberg - Rathaus

Triesenberg – Rathaus

Triesenberg - Kapelle

Triesenberg – Kapelle

Im Triesenberg besichtigten die Beiden die Kapelle bevor sie sich auf die Weiterfahrt nach Steg begaben.

Steg - Hauptstraße

Steg – Hauptstraße

Steg - Gebirgsbach

Steg – Gebirgsbach

Die Häuser hatten nun die typische in den Alpen übliche Form. Eine Form die beim Flachländer immer ein heimeliges Gefühl auslöst.

Nachdem sie über 1.100 Höhenmetern auf 14 Km überwunden hatten, erreichten die Beiden Ihr Ziel, das Hochtal von Malbun.

Malbun - Ostseite

Malbun – Ostseite

Malbun - Westseite

Malbun – Westseite

Vom Parkplatz (P1) bot sich eine tolle Aussicht auf die Bergwelt.

Tour im Tal

Tour im Tal

Im Tal ergab es sich dann, dass Feli und Joachim die gekennzeichnete Tour machten. Die Angaben für Zeit und Länge sind dabei (dank Google) unvollständig.

Malbun - Friedenskapelle

Malbun – Friedenskapelle

Malbun - Blick ins Tal

Malbun – Blick ins Tal

Malbun - Blick aus dem Tal

Malbun – Blick aus dem Tal

Die Kapelle ist überaus sehenswert, sie bietet im Innern an ihrer Ostseite einen wunderbaren auf die Bergwelt. Vor der Kapelle kann man das gesamte Tal überblicken.

Die nachfolgenden Bilder vom Tal bedürfen keines Kommentares.

Malbun - Talansichten (1)

Malbun – Talansichten (1)

Malbun - Talansichten (2)

Malbun – Talansichten (2)

Malbun - Talansichten (2)

Malbun – Talansichten (2)

Malbun - Talansichten (4)

Malbun – Talansichten (4)

Malbun - Talansichten (5)

Malbun – Talansichten (5)

Malbun - Talansichten (6)

Malbun – Talansichten (6)

Malbun - Talansichten (7)

Malbun – Talansichten (7)

Malbun - Talansichten (8)

Malbun – Talansichten (8)

Malbun - Talansichten (9)

Malbun – Talansichten (9)

Das letzte Bild vermittelt ein wenig die Steilheit des Weges. Auf dieser überschaubaren Talrunde sind rund 200 Höhenmeter nach oben und wieder nach unten zu überwinden.

Wer am Ende der geteerten Straße (Bild 6) sich still und aufmerksam verhält, wird eine Kolonie von Murmeltieren entdecken. Vor rund 50 Jahren hat Joachim sie an gleicher Stelle schon einmal beobachtet.

Feli und Joachim waren sich einig bei Kaiserwetter einen wunderbaren Tag in den Alpen verbracht zu haben. Dass Joachim sich dabei die Nase verbrannt hat, war nur eine Randnotiz wert.

Schmetterling

Campus Galli 2017 – Gärten


Nachdem über einige Jahre der Natur zum Großteil freier Lauf gelassen wurde, kann man wieder Schmetterlinge in verschiedenen Arten entdecken.

"Augenweide"

„Augenweide“

Und so mancher Farbtupfer fällt dem Besucher am Wegesrand ins Auge.

Rainfarn

Rainfarn

Karin verwendet den Farn zum färben.

Auf den Feldern des Campus Galli beginnt teilweise schon die Ernte.

Leinernte

Leinernte

Andere Pflanzen stehen noch in voller Blüte.

Mohnfeld

Mohnfeld

In den Gemüsebeeten findet man neben Mangold auch den roten Meier.

Mangold

Mangold

In der nächsten Saison wird Gemüsegarten fertig sein.

Gemüsebeete

Gemüsebeete

In achtzehn Beeten werden dann die nach dem Klosterplan vorgegebenen Gemüsesorten angebaut werden.

Säule (1)

Campus Galli 2017 – Innenausbau der Kirche


Zwischen Altarstufe und Ankerbalken werden parallel zu den beiden Ständern im Fachwerk zwei Säulen eingebaut. Sie bilden dann mit dem liegenden Andreaskreuz und den beiden Streben, die auf das Rähm des Ostgiebels stoßen, den Baldachin über dem Altar.

Säulenherstellung (1)

Säulenherstellung (1)

Säulenherstellung (2)

Säulenherstellung (2)

Säulenherstellung (3)

Säulenherstellung (3)

In mehreren Arbeitsschritten schlagen Andreas und Hans den achteckigen Mittelteil der Säule aus dem Eichenholz. Im oberen Teil wird Hans später ein Kapitell schnitzen. Der untere viereckige Teil wird ein Flachrelief erhalten.

Ungleich höher ist der Kraftaufwand der nötig ist, um die runden Säulen der Chorschranke zu drechseln. Es werden insgesamt 14 Stück benötigt.

Drechseln (1)

Drechseln (1)

Drechseln (2)

Drechseln (2)

Drechseln (3)

Drechseln (3)

Nachdem die Holzarbeiten bisher eher einen zweckmäßigen Charakter hatten, nimmt die Innengestaltung des Kirchenraumes künstlerische Züge an. Auf das Gesamtergebnis darf man gespannt sein.