Archiv des Autors: Joachim Dorn

Über Joachim Dorn

Hobbyautor, geschieden, zwei Töchter, lebt am Bodensee, aus dessen reicher Kulturlandschaft die meisten Beiträge in diesem Blogg stammen. Daneben findet der Interessierte weitere "Werke" auf meiner hompage.

Pfosten setzen

Campus Galli 2017 – Einfriedung


Die Holzhandwerker des Campus Galli haben an der Kirche eine Einfriedung gebaut. Bevor die Eichenpfosten in die Erde geschlagen wurden, hat man sie im Feuer leicht angebrannt, um so die Haltbarkeit zu verlängern.

ankohlen

ankohlen

Mittels eines großen Holzhammers war dann auch die notwendige Kraft vorhanden.

Pfosten

Pfosten

Das Tor wurde auf beiden Seiten abgestützt, damit die Konstruktion den Kräften der beiden Torflügel standhalten kann. Hierzu hat man die abgebildete Kralle gefertigt und mit dem Torpfosten verbunden.

Holzverbindung - Kralle

Holzverbindung – Kralle

Die Kralle wird an den Pfosten angepasst und mit einem Holznagel gesichert.

Torpfosten mit Verbindung

Torpfosten mit Verbindung

Das Tor ist bis aus ein Dach und die beiden Torflügel fertig.

Tor

Tor

Nach einer Woche, mit Hilfe von freiwilligen Händen, ist die Einfriedung klar erkennbar.

Einfriedung

Einfriedung

Für den Sturz wurde absichtliche ein geschwungener Eichenbalken behauen, da es dem Tor eine besondere Note verleiht.

Route 2

Schloss Linderhof


Nachdem Feli und Joachim den Vormittag zu einem großen Teil in Kirchen verbracht hatten (Bericht), besuchten sie am Nachmittag mit Schloss Linderhof eine der drei Schlossanlagen, die der Märchenkönig Ludwig II errichten ließ. Nach einer interessanten, fundierten Führung durch das Schloss, kann der Besucher die weitläufige Anlage erkunden. Innerhalb des Schlosses ist photographieren strengstens untersagt. Der Eintrittspreis inklusive Führung (Dauer ca. 25 Minuten) beträgt € 8,50. Bei der Führung konnte Joachim erneut feststellen, dass die weibliche Aufmerksamkeit hinsichtlich dem Besonderen überaus ausgeprägt ist. Ihm wäre der Herr in Damenkleidung und Plateau Sandalen niemals aufgefallen.

Linderhof - Schlosspark

Linderhof – Schlosspark

Zu den folgenden Bildern ist ein Kommentar überflüssig, sie sprechen für sich selbst.

Linderhof - Frontansicht (1)

Linderhof – Frontansicht (1)

Linderhof - Frontansicht (2)

Linderhof – Frontansicht (2)

Linderhof - Frontansicht (3

Linderhof – Frontansicht (3

Schloss Linderhof - Brunnen (1)

Schloss Linderhof – Brunnen (1)

Schloss Linderhof - Brunnen (2)

Schloss Linderhof – Brunnen (2)

Schloss Linderhof - Gärten (1)

Schloss Linderhof – Gärten (1)

Schloss Linderhof - Gärten (2)

Schloss Linderhof – Gärten (2)

Schloss Linderhof - Gärten (3)

Schloss Linderhof – Gärten (3)

Während sich Feli und Joachim auf das Schloss konzentrierten, bietet die Parkanlage noch einige „Fluchtburgen“, wie die künstliche Grotte (Renovierung bis 2021), den Maurischen Kiosk, Hundinghütte. etc.. Für eine genaue Betrachtung der gesamten Anlage ist sicher ein ganzer Tag notwendig.

Für den Rückweg wählten die Beiden eine Strecke vorbei am Plansee und über einen kleinen Pass nach Reutte in Tirol. Die Fahrt führt über einige Kilometer am Ufer entlang. An diesem Tag hatte der See, wahrscheinlich durch den Lichteinfall, eine wunderbare Farbe, die ins türkis ging.

Plansee (1)

Plansee (1)

Plansee (2)

Plansee (2)

Plansee (3)

Plansee (3)

Nach diesen tollen Eindrücken machten sie sich auf den Rückweg. In Wohmbrechts im Gasthaus zur Tanne beschlossen sie den Tag mit einem ausgezeichneten, gutbürgerlichen Abendessen. Sie kamen beide zur Ansicht, dass sie die Gegend um Füssen irgendwann bei einem mehrtägigen Aufenthalt erkundigen möchten.

Informationen:

Schloss Linderhof

Route 1

Oberammergau und Ettal


Nach dem vergnüglichen Abend mit alten Freunden machten sich Feli und Joachim auf den Weg nach Oberbayern. Um dem hohen Verkehrsaufkommen zu entkommen, wählte Joachim eine Route parallel zum Bodensee. Ihr erster Zwischenstopp war in Lengatz. Dort besuchten sie Felis jüngere Schwester Charlotte und deren sechsjährige Tochter Laura. Nach einem zweiten Frühstück ging die Fahrt mit Hilfe des Navis weiter. Dieses Navi hatte die lobenswerte Eigenschaft, einen sinnvollen Weg zum Ziel zu anzuzeigen. Es wählte einen über Reutte in Tirol. Der Grenzübergang verbunden mit dem Hinweis auf das „Pickerl“ erschreckte Feli und Joachim so sehr, dass sie anstatt genau zu lesen, unverzüglich die Strasse verließen und einen Umweg in Richtung Füssen wählten. So fuhren die Beiden vorbei an Schwangau und dem Forggensee in Richtung Norden.

Neuschwanstein

Neuschwanstein

Der Umweg bescherte einen Blick auf das Schloß Neuschwanstein, bevor die Fahrt zum geplanten Ziel weiterging.

Ammergauer Alpen GmbH

Ammergauer Alpen GmbH

In der Nähe dieses eindrucksvoll bemalten Hauses und des Theaters in Oberammergau fanden sie einen Parkplatz. Die erlaubte Parkdauer betrug zwar nur 30 Minuten, aber zunächst empfanden sie es als eine glückliche Fügung, dass sich eine Metzgerei Vorort befand. Vom „kleinen Hunger“ getrieben, wählte jeder eine rote Bratwurst. Schon nach dem ersten Biss waren sie sich einig, dass ist die schlechteste Bratwurst des bisherigen Lebens. Sehr fettig und mit einem kräftigen Rotstich, was auf eine großzügige Verwendung von Pökelsalz schließen ließ. Der Hunger gewann und sie erkundeten den Ort.

Forstamt Oberammergau

Forstamt Oberammergau

Wie schon beim ersten Gebäude erkennt man auch hier, dass die Kunst der „Lüftlmaler“ überzeugende Darstellungen liefert. Das Gebäude hat eine wechselvolle Geschichte, die vom Privathaus, Richterhaus, Prälatenhaus und ab 1830 zum Sitz der Forstverwaltung reicht.

St. Peter und Paul

St. Peter und Paul

Weithin sichtbar im Ort ist der Kirchturm von St. Peter und Paul. Während die Kirche von Außen schmucklos wirkt, bietet sie im Innern ein Juwel des Rokoko.

. Peter und Paul - Hauptaltar

. Peter und Paul – Hauptaltar

St. Peter und Paul - Seitenaltar

St. Peter und Paul – Seitenaltar

St. Peter und Paul - Deckenmalerei

St. Peter und Paul – Deckenmalerei

St. Peter und Paul - Orgel

St. Peter und Paul – Orgel

Zunächst, so wird vermutet, befand sich an diesem Ort eine Kirche aus Holz. Bis zum Jahre 1200 dann eine Steinkirche, die durch einen gotischen Bau abgelöst wurde. In der bestehenden Form begann der Neubau im Jahre 1735. Obwohl im alemannischen Sprachgebrauch ein „Wüstgläubiger“ bezeichnet, also evangelisch, befand Joachim die Figur des Heiligen gleichen Namens an der Seite des Hauptaltars für recht imposant.

Basilika Ettal

Basilika Ettal

Nach kurzer Fahrt erreichten Feli und Joachim die Benediktinerabtei Ettal. Das Kloster wurde 1330 durch Kaiser Ludwig IV. („der Bayer“) gegründet. Nach einem großen Brand im Jahre 1744 begannen unverzüglich die Wiederaufbauarbeiten. Im Jahre 1803 wurde das Kloster im Rahmen der Säkularisation aufgehoben. Seit 1900 besteht wieder ein Kloster und seit 1905 ein Gymnasium und Internat. Die Basilika bildet den Mittelpunkt der Klosteranlage.

Basilika Ettal - Hauptaltar

Basilika Ettal – Hauptaltar

Basilika Ettal - Seitenaltar (1)

Basilika Ettal – Seitenaltar (1)

Basilika Ettal - Seitenaltar (2)

Basilika Ettal – Seitenaltar (2)

Basilika Ettal - Seitenaltar (3)

Basilika Ettal – Seitenaltar (3)

Eine stattliche Anzahl von Seitenaltären (abgebildet sind drei Beispiele) schmücken das Kirchenschiff.

Basilika Ettal - Beichtstuhl

Basilika Ettal – Beichtstuhl

Basilika Ettal - Kuppel

Basilika Ettal – Kuppel

In der Kuppel sind eine Vielzahl von Heiligen dargestellt, die die Größe Gottes preisen.

Auch dieser Sakralbau ist beeindruckend. Bei nächsten Besuch wollen die Beiden aber an einer Führung teilnehmen, um detailliertere Informationen zu erhalten. Nach soviel geistlicher Anschauung wendeten sie sich nun der weltlichen Schönheit zu. Davon an anderer Stelle mehr.

Informationen:

Pfarrkirche St. Peter und Paul

Forstamt Oberammergau

Benediktinerabtei Ettal

Blick auf Überlingen

Sommertag am Überlinger See


Mitte Juli, bevor die großen Touristenmassen das Bodenseegebiet besuchen, haben Felicitas und Joachim eine kleine Rundreise um den Überlinger See gemacht. Da sie auch noch unter der Woche unterwegs waren, genossen sie einen entspannten Nachmittag.

Burghof - Seeseite

Burghof – Seeseite

Zunächst fuhren die Beiden über den Bodanrück zum Wanderparkplatz oberhalb von Wallhausen. Sie spazierten zum Burghof mit seinem idyllischen Aus- und Ansichten.

Birnau

Birnau

Von Dingelsdorf aus ist die barocke Klosterkirche Birnau, ein Ausgangspunkt der oberschwäbischen Barockstraße, sehr gut zu erkennen.

Seeende

Seeende

Es ging zurück ans See-Ende nach Ludwigshafen. Im Gegenlicht reicht der Blick bis in den Hegau.

Überlinger See

Überlinger See

Der Blick Richtung Obersee zeigt, dass nur sehr wenige Boote unterwegs sind. Das war sicherlich dem aufkommenden Sturm geschuldet. Nun fuhren die Beiden nach Sipplingen in ein ital. Bistro direkt am Wasser. Dort trafen sie sich mit Freunden aus früheren Zeiten zu einem amüsanten Abendessen, welches in der Feststellung gipfelte, dass sich kaum jemand nennenswert verändert hat.

Abendstimmung

Abendstimmung

Bei Verlassen des Bistro empfing sie eine warme Abendstimmung mit einem imposanten Wolkenspiel.

letztes Licht

letztes Licht

Den Übergang zur Nacht erlebten sie auf einer Himmelsliege in Ludwigshafen. Feli und Joachim fuhren dann nach Hause, da sie am Folgetag ein Ausflug nach Bayern planten. Davon an anderer Stelle mehr.

Zisterne-Zaun

Campus Galli 2017 – besonderer Bewohner


Hinter der Holzkirche wurde beim errichten des Fundaments eine Zisterne gebaut, die das Wasser der Drainage aus Legesteinen auffängt. Nach Freigabe für die Besucher zu Beginn der Saison wurde eine Umfriedung aus Hasel und Weiden gebaut.

kleiner Wasserfrosch

kleiner Wasserfrosch

Ein kleiner Wasserfrosch, der stille Waldtümpel liebt, hat hier nun offensichtlich seinen idealen Wohnort gefunden. Mal sehen, ob sich dann auch eines Tages Nachwuchs einstellen wird.

Informationen:

Kleiner Wasserfrosch

Fertige Säule

Campus Galli 2017 – Impressionen im Juli


Die erste vom insgesamt vierzehn Säulen mit dem Kapitell für die Chorschranke ist fertig. Eine sehr schöne Drechsel- und Schnitzarbeit.

spalten vorbereiten

spalten vorbereiten

Während Hans, der Drechsler die Säulen fertigtstellt, sind Andreas und Oskar dabei, weitere Rohlinge aus Roteiche herzustellen.

Spaltkeil ansetzen

Spaltkeil ansetzen

spalten

spalten

Aus dem halbierten Stamm spalten die Beiden den Balken in der ungefähren Größe heraus. Es werden Holzkeile aus Buche oder Stieleiche verwendet. Anschießend wird der Stamm mit der Axt zum viereckigen Balken gehauen.

Westmauer

Westmauer

Bei der Mauer des Obstgartens sind deutliche Fortschritte zu erkennen.

ausrichten

ausrichten

Mit Richtscheit und Lotwaage richtet Jens, der Steinmetz den rechten Stein auf die richtige Höhe aus. Die Fertigstellung der westlichen Mauer ist inzwischen eine Frage von Tagen. Gleichzeitig haben Andreas und ein weiterer Maurer begonnen, die übrigen Ecken hochzumauern. Spannende Augenblicke wird es gegeben, wenn der Rundbogen über den Eingang gemauert werden wird.

Zellertal - Weinberge

Abstecher nach Zell


Das Zellertal verbindet mit einer Länge von rund 20 km Worms und dem Donnersberg. Das Tal gilt als touristisches Kleinod. Bei mir reichte es nur zu einem Besuch des Weinortes Zell, der oberhalb des Tales liegt. Der Ausblick, der den Besucher erwartet , ist schon beeindruckend.
Bereits im Jahre 708 wurde der Ort urkundlich erwähnt, und gilt als ältester Weinbau betreibender Ort der Pfalz. Eine besondere Weinlage ist dabei der „Schwarze Herrgott“. Seinen Namen verdankt der Ort dem Glaubensboten Philipp aus England, der eine Klause (Cellula) errichtet. Diese Gründung ist in einer aus dem Jahre 850 stammenden Urkunde belegt.

Zell - Kirche (1)

Zell – Kirche (1)

Zell - Kirche (2)

Zell – Kirche (2)

Das Ortsbild wird durch zwei Kirchen geprägt, die bei meinem Besuch leider verschlossen waren.

Zell - Dorf

Zell – Dorf

Der Ort schmiegt sich zwischen die Weinberge, wodurch Straßen und Gassen sehr eng sind.

Zellertal -Wegkreuz

Zellertal -Wegkreuz

Vor dem Ort findet man ein imposantes Wegkreuz, welches einen deutlichen Kontrast zu den Windanlagen im Hintergrund bildet. Insgesamt ein Ort, den ich eines passenden Tages sicher erneut mit mehr Muse aufsuchen werde.