Archiv für den Monat Januar 2016

Zutaten Punsch

Aus Omas Küche: Punsch warm


Zutaten: 200 g Zucker, 3/4 l Wasser, Saft von vier und die abgeriebene Schale eine Apfelsine (Bio), Saft einer Zitrone, 3/4 l Weißwein, 1/4 l Arrak.

Zucker und Wasser werden zum Kochen gebracht, dann gibt man Schale und Saft der Apfelsinen und der Zitrone zu, lässt es köcheln und gießt nach einer 1/4 Stunde die Flüssigkeit durch ein gebrühtes Tuch, und bringt diese nebst dem zugegebenen Wein erneut bis zum Kochen. Nun wird der Arrak zugegeben und der Punsch sofort aufgetragen (ich habe ihn abgefüllt). Diese Punschart kann auch kalt gereicht werden.

Punsch abgefüllt

Punsch abgefüllt

Anmerkungen: Der Arrak war in den Kleinstädten schwer zu finden. Habe meinen mit 40 Volumenprozenten und auf der Basis von Reis bei Edeka gefunden, aber nicht unter Spirituosen sondern bei ausländischen Spezialitäten.

Der Punsch schmeckt wunderbar frisch ist richtig süffig und hat in dieser Form ca. 6,8 Volumenprozente.

Informationen zu Arrak

Rezeptquelle:

Koch- und Haushaltungsbuch – E. Wundt, A. Rothmund, M. Künzler – bearbeitet A. v. Fleischbein – 25. Auflage – 1960 – Gemeinschaftsverlag Dobler/Braun, Karlsruhe – Seite 571, Nummer 1673

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Pfarrkirche St. Michael

Kirchen im Hegau – St. Michael, Liptingen


Die Kirche in der heutigen Form wurde zwischen 1724 und 1726 erstellt. Nachgewiesen ist, dass an der Stelle sich bereits im 13. Jahrhundert eine Kirche befand. Da man bei Restaurierungsarbeiten alte Fundamente fand, geht man davon aus, dass sogar schon im 10. Jahrhundert eine Kirche Bestand hatte. Der Kirchturm ist aus den Jahren um 1300. Eine Besonderheit ist das Kirchengeläut, dessen Glocken zwischen 1418 und 1567 gegossen wurden. Nur ihr hohes Alter retteten die Glocken in den Weltkriegen vor dem einschmelzen.

Eine besondere Bedeutung hat auch der Hochaltar, der vom berühmten Barockbildhauer Josef Anton Feuchtmayer aus Mimmenhausen geschaffen wurde.

Pfarrkirche St. Michael - Hochaltar

Pfarrkirche St. Michael – Hochaltar

Der Kreuzweg, bei dem aber die zwölfte Station fehlt, stammt vom Konstanzer Künstler Anton Wezel und ist aus dem Jahre 1757.

Pfarrkirche St. Michael - Kreuzgang

Pfarrkirche St. Michael – Kreuzgang 2

Pfarrkirche St. Michael - Kreuzgang 1

Pfarrkirche St. Michael – Kreuzgang 1

Der barocke Glanz der Kirche machen eine Besichtigung immer lohnenswert.

Weitere Informationen zu Liptingen

Informationen zum Geläut

Informationen zu Josef Anton Feuchtmayer

St. Maria - aussen

Kirchen im Hegau – St. Maria, Rorgenwies


Der Ort Rorgenwies wird erstmalig im Jahre 1150 in einer Güteraufstellung des Klosters Allerheiligen bei Schaffhausen schriftlich erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt kann man davon ausgehen, dass bereits eine Wallfahrtskapelle bestanden hat. Im Jahre 1142 gründete Graf Heinrich von Nellenburg eine „Bruderschaft zu unseren lieben Frauwen-Kirche“, in welcher die Pilger Mitglieder werden konnten. Der Legende nach machte sich ein Marienbildnis, das heute noch im Hochaltar eingearbeitet ist, während eines Brandes selbstständig, schwebte zur Quelle unterhalb der Pfarrkirche und löschte sich selbst. Diesem Wasser wurden nun heilende Kräfte unterstellt, was den Ort mit seiner Kirche zu einem der bedeutendsten Marienwallfahrtsorte des Hegaus machte. Das ganze Jahr über kamen Pilger und Wallfahrer um das Wasser zu trinken, oder durch Waschungen eine heilende Wirkung der betroffen Körperteile zu erfahren. Die jeweiligen Ortspfarrer verfassten in der Zeit zwischen 1594 und 1785 vierzehn Eintragungen im Buch der Wunder.

Im Jahre 1587 kam es zu einer Erneuerung der Marienbruderschaft, deren Mitglieder nun nicht nur mehr aus Pilgern sondern auch aus einer Vielzahl von Beamten der österreichischen Landgrafschaft Nellenburg bestanden. Es folgte eine wahre Blütezeit, die im Jahre 1720 in der Errichtung des Hauptaltars und der beiden Nebenaltäre im barocken Stil mit einer Vielzahl von Kunstwerken gipfelte.

St. Maria - Hochaltar

St. Maria – Hochaltar

St. Maria - Seitenaltar - rechts

St. Maria – Seitenaltar – rechts

St. Maria - Seitenaltar - links

St. Maria – Seitenaltar – links

Die Kirche selbst ist in ihren wesentlichen Bestandteilen im spätgotischen Stil errichtet, hat einen romanischen Chorturm und ist eine Saalkirche.

In den Jahren 1803 bis 1809 kam es durch den Generalvikar des Bistums Konstanz Freiherr von Wessenberg zu einem Verbot fast aller Wallfahrten und Bruderschaften. In St. Maria wird noch bis 1827 das Verzeichnis der Bruderschaft geführt. Die Tradition der Wallfahrten nach Rorgenwies zur Mutter Gottes wird heute noch von der Kolpingfamilie Stockach und der Frauengemeinschaft Honstetten alljährlich durchgeführt.

Eine besondere Steintafel , die unter der Treppe zur Orgel steht, ist mir beim Besuch noch aufgefallen. Deren Bewandtnis erschließt sich mir leider nicht, aber vielleicht hat einer der Leser ein Vorstellung.

St. Maria - Steintafel

St. Maria – Steintafel

Quellen:

Bodensee Kirchenbesucher – Landkreis Konstanz – Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz

Kirche des Monats März 2009
Geschichtliches in und um Rorgenwies

Salat mit Ei

Mein Salatrezept (2)


Zutaten: 2 Salatherzen, 1 Karotte, 2 hartgekochte Eier. – Für das Dressing: 1 Tl. Zucker, 1 Tl. Salz, 1 Tl. Sojasauce, 1 Messerspitze scharfer Senf, 2 Eßl. Öl, 3-4 Eßl. Essig und eine Schalotte.

Zuerst werden die beiden Eier gekocht (ca. 10 Minuten), mit kaltem Wasser abgeschreckt und zum abkühlen zur Seite gelegt. Die Salatherzen putzen, in mundgerecht Stücke reißen und waschen. Die Karotte schälen und julienne schneiden. Die Schalotte schälen und fein verwiegen. Die Zutaten für das Dressing in einer Salatschüssel verrühren. Die Schalotte, Karotte und die Salatherzen im Dressing in der Schüssel gut wenden. Die hartgekochten Eier vierteln und auf dem Salat platzieren. Diese dann abschließend mit weißem Pfeffer, Rosenpaprika und nach Geschmack auch mit Salz würzen. Guten Appetit!