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Rohbau - Kreuzgang

Campus Galli 2018 – Rohbau Kreuzgang


Der Rohbau des Kreuzgangs der Holzkirche ist fertiggestellt. Die gewählte L-Form passt in der Größe ausgezeichnet zum Gesamtbild des Kirchengebäudes. Um die Gefache zu schließen, hat man Spaltbohlen aus Eiche verwendet. Da der Teil darüber offen bleibt, kann man hier auch von einer Balustrade sprechen.

Kreuzgang - Kehle

Kreuzgang – Kehle

Der Balken, der in der Dachecke eingebaut wurde, wird als Kehle bezeichnet. Hier treffen die beiden Dachflächen aufeinander.

Kreuzgang - Lagerhölzer

Kreuzgang – Lagerhölzer

Hier erkennt man, dass das vordere Lagerholz noch fehlt. Zwischen diese Lagerhölzer werden später Fichtendielen gelegt, sie bilden dann den Fußboden.

Sobald alle Lagerhölzer eingebaut sind, die Dielen verlegt, wird man mit dem Schindeldach beginnen. Ist dieses fertiggestellt, wird man sich der Innengestaltung widmen. Darüber dann an dieser Stelle mehr zu einem späteren Zeitpunkt.

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Innenbereich Holzkirche

Campus Galli 2017 – Innenausbau Holzkirche (3)


Der Bau der Chorschranke kommt voran. Inzwischen sind alle 14 Pfosten gefertigt und die Hälfte der Flachreliefe, die alle unterschiedlich sind, ist geschnitzt.

Nut schlagen

Nut schlagen

Da der Zwischenraum zwischen den Eichenpfosten eine Holzfüllung erhalten soll, ist Oscar dabei, die notwendigen Nuten zu schlagen.

Buchenrugel

Buchenrugel

Weil das Holz nur im Innenbereich verbaut wird, hat man beschlossen, Buchenholz zu verwenden, dass auf dem Gelände in ausreichender Form vorhanden ist. Mit Axt und großem Holzhammer wird die Spaltung durch Andreas und Oscar vorbereitet.

Spaltkeile

Spaltkeile

Durch den Einsatz von Holzkeilen aus Buche oder Eiche entstehen durch mehrfaches Spalten die Spaltbohlen. Sie ähneln in ihrem Aussehen einem Tortenstück.

behauen

behauen

Mit der Bundaxt verwandelt Michael die Bohlen in Bretter. Auf dem Bild erkennt man als feinen Streifen den Anriss. Alle Bretter werden 2 1/2 Fingern breit.

Feinarbeiten

Feinarbeiten

Zum Abschluss wird durch Andreas der Splint und jener Teil des Kerns, der nicht der Breite entspricht, entfernt.

Füllung

Füllung

Einen Eindruck wie die Füllungen wirken werden, bekommt bei einem vorläufigen Einbau von zwei Brettern. Die Bretter sollen wie die Pfosten abschließend auch ein Relief erhalten.

fertiger Westgiebel

Campus Galli 2016 – Spaltbohlen


Auf der kleinen Photomontage erkennt man den fertigen Westgiebel. Man muss sich bewusst werden, dass jede dieser stehenden Spaltbohlen mit der Axt behauen, die Nut eingezogen und schließlich vor Ort angepasst und einzeln eingesetzt wird.

Spaltbohlen anpassen

Spaltbohlen anpassen

Immer wieder werden mit der Axt letzte Feinheiten ausgearbeitet, um so die optimale Passung zu erreichen.

Spaltbohlen prüfen

Spaltbohlen prüfen

Nach letzten prüfenden Blicken …..

Spaltbohlen einbauen

Spaltbohlen einbauen

….. erfolgt schließlich der Einbau. Oben und unten in den Ausfachungen ist eine zwei Finger tiefe Nut, in welche die Bohle so genau wie nur möglich eingebaut wird. Da die Bohlen aus besseren Bearbeitungsgründen aus grünen Holz sind, wird noch ein gewisser Schwund eintreten. Je genauer also der Einbau, umso unwahrscheinlicher werden Lücken entstehen. Da die Bohlen radial gespalten sind, ist der Schwund am geringsten. Die Zimmerleute gehen aber davon aus, dass sie in zwei bis drei Jahren die Bohlen in den einzelnen Ausfachungen erneut zusammenschieben müssen, und ein neugearbeitetes, letztes Brett einsetzen müssen.

Spaltbohlen Feinarbeit

Spaltbohlen Feinarbeit

Besondere Stellen erfordern dann auch noch gemeinsame Anstrengungen.

Das Geheimnis, wie das letzte Brett eingebaut wird, lässt man sich am besten beim Zuschauen erklären. Bis einschließlich 1. November diesen Jahres kann man noch diese Chance wahrnehmen.

Schweinestall-Dachlatten1

Campus 2016 – Schweinestall


Die Saison 2016 neigt sich dem Ende zu, rund eine Woche ist es für Besucher noch möglich, dieses faszinierende Projekt in Augenschein zu nehmen. Für einen Rückblick ist es an dieser noch zu früh, da an vielen Stellen noch fieberhaft gearbeitet wird. So ist es auch in den nächsten Tagen noch geplant, das Dach des neuen Schweinestalls zu schließen. Wie auf dem Titelbild sichtbar ist, fehlen noch einige Dachlatten und das notwendige Gerüst ist aufgerichtet.

Schweinestall-innen-Ostseite

Die Wände wurden mit liegenden Spaltbohlen geschlossen, auf West- und Ostseite gibt es jeweils ein Fenster und einen Ausgang. Zwei Ausgänge wurden eingerichtet, da die beiden Schweine zwei Gehege haben werden.

Schweinestall-innen-Westseite

Schweinestall-innen-Westseite

Auf Höhe der sichtbaren Ausgänge wird ein Boden eingebaut, im Stall selbst werden zwei Boxen errichtet, was die Fütterung vereinfacht, da im Augenblick das größere Schwein, mit dem sinnigen Namen Koteletti, der Boss beim Fressen ist. Der Stall bekommt einen Dachboden, wodurch weitere Lagermöglichkeiten für Futter oder Gerätschaften entstehen.

Westgiebel mit Gerüst

Campus Galli 2016 – Westgiebel


Obwohl das Gerüst am Westgiebel der Holzkirche noch vieles verdeckt, erkennt man, dass das Schließen der Ausfachungen mit Spaltbohlen fast abgeschlossen ist.

Westgiebel innen

Westgiebel innen

Besser sichtbar wird der Fortschritt, wenn man den Giebel von innen betrachtet.

Altar

Altar

Der fertige Ostgiebel mit Altar lässt den Betrachter erahnen, wie die Holzkirche wirken wird, wenn alle Ausfachungen geschlossen sind.

Eichenbrett

Eichenbrett

Zwischen der unteren Dachkonstruktion und den Dachsparren ist, bedingt durch die Koppelpfetten, noch ein Freiraum. Dieser Raum zwischen den Pfetten ist im oberen Bereich geschwungen. Bevor das Gerüst entfernt wird, erfolgt das Verschließen mit passenden Brettern. Die verwendete Eiche hat die richtige Krümmung, und so fertigen Andreas und Michael das genau gemessene Brett. Der auf dem Bild sichtbare Anriß wurde später noch einmal verändert, um den gespaltenen Eichenstamm noch besser zu nutzen.

Westgiebel

Campus Galli 2016 – erstes Oktoberwochendende


Das erste Oktoberwochenende lockte eine Vielzahl von Gästen in den Campus Galli. Besonders am Montag war der Parkplatz schon vor 12.00 Uhr vollständig gefüllt. Nach den bisher veröffentlichen Zahlen wird die angestrebte Besucherzahl in dieser Saison sicher erreicht.

Die Fortschritte an den Ausfachung der Holzkirche sind nicht zu übersehen. Das Titelbild zeigt den Westgiebel. Bevor jedoch die senkrechten Spaltbohlen verbaut werden können, sind einige Arbeitsschritte notwendig.

Stamm spalten

Stamm spalten

Zunächst wird der auf die passende Länge zugesägte Stamm (in dem Fall sieben Fuß, entspricht rund 2,20 m) halbiert,….

Stamm spalten2

…wobei der Verlauf der Spaltung immer noch von Holz abhängig ist.

Stamm spalten3

Stamm spalten3

Im Idealfall und abhängig von der Stammdicke enstehen zwischen 12 und 16 Spaltbohlen. Hier waren es bedingt durch den Drehwuchs nur acht Bohlen in Form von Tortenstücken.

Spaltbohlen bearbeiten

Spaltbohlen bearbeiten

Im nächsten Schritt werden die Bohlen nachbearbeitet und die Feder ausgearbeitet ….

Nut ziehen

Nut ziehen

… bevor abschließend die Nut eingezogen wird. Diese Bohlen werden dann einzeln angepasst und stehend im Fachwerk verbaut.

Auch fertiggestellt ist das obere Fenster im Ostgiebel.

Pergamentfenster

Pergamentfenster

Hierbei handelt es sich um frische, gegerbte Ziegenhaut, die geölt wurde.

Auch beim Schweinestall sind die Fortschritte nicht zu übersehen, die Ostwand steht …

Vorderseite Schweinestall

Vorderseite Schweinestall

.. und an der Ostseite wird ein Fenster eingebaut.

Schweinstall-Ostseite

Schweinstall-Ostseite

Martin, der Töpfer, hat an diesem Wochenende einen Feldbrand durchgeführt. Ziel war dabei größere Gefäße zu brennen, was auch gelungen ist…

Feldbrand

Feldbrand

… besonders gelungene Exemplare.

Feldbrand-2

Feldbrand-2

fertige Dachkonstruktion

Campus Galli 2016 – Das Kirchendach


Seit letzter Woche kann man das fertiggestellte Schindeldach der Holzkirche bewundern. Alle Schindeln wurden mit Holznägeln versehen an den Dachlatten aufgehängt. Es wurde dreifach überdeckt und jede dritte Schindelreihe festgebunden. Die Firstschindeln wurden aus Sicherheitsgründen genagelt. Insgesamt sind über 13.000 Schindeln verbaut worden.

Ausfachung-Westgiebel

Ausfachung-Westgiebel

Im nächsten Schritt wird der Westgiebel mit stehenden Spaltbohlen nach dem Prinzip von Nut und Feder ausgefacht. Auf dem Bild erkennt man, dass im Dreieck der Giebelspitze die mittlere, große Bohle eingebaut ist. Andreas und Michael sind dabei, von beiden Seiten das gesamte Fach zu verschließen.

gemauerter Altar

gemauerter Altar

Während Andreas und Michael die Spaltbohlen herstellten, war ein Zugang zur Holzkirche möglich, und man konnte den inzwischen gemauerten Altar betrachten. Die Altarplatte soll in dieser Woche in die Holzkirche gebracht werden. Bei rund 450 kg eine „schwere“ Aufgabe. Bertold, der immer sonntags als Freiwilliger mitarbeitet, hat extra dafür Tragehölzer hergestellt. Auf den fertigen Altar darf man gespannt sein.