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Kirchenfenster

Campus Galli 2017 – Kirchenfenster


Kurz vor Ende der diesjährigen, öffentlichen Bausaison hat die Holzkirche ihre restlichen Fenster erhalten. Alle neun Fenster in der abgebildeten Art (drei im Ostgiebel und jeweils drei an den Seiten) sind nun rechtzeitig zum Winter mit auf einem Rahmen gespannten Pergament verschlossen. Beim verwendeten Pergament handelt es sich um Schweine- oder Ziegenhaut.

Kirchenfenster - eingeweicht

Kirchenfenster – eingeweicht

Um die Verarbeitung zu ermöglichen, werden die bereits zugeschnittenen Stücke und auch die „Befestigungsbänder“ gewässert.

Kirchenfenster - befestigen

Kirchenfenster – befestigen

Die Bänder werden auf beiden Seiten durch die vorgefertigten Löcher, sowohl im Pergament als auch im Holzrahmen, geführt und verknotet. Beim Trocken zieht sich das Pergament wieder zusammen und die benötigte Spannung entsteht.

Kirchenfenster - Duett

Kirchenfenster – Duett

Gemeinsam lässt sich diese Arbeit immer einfacher verrichten.

Kirchenfenster - Trio

Kirchenfenster – Trio

Am Abend waren dann alle Fenster auf die Rahmen gespannt, und konnten nach und nach mit nur für diesen Zweck geschmiedeten Nägel eingebaut werden.

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Altarbereich

Campus Galli 2017 – Fenstereinbau


Bis auf ein Gefach, die beiden Türen und den Innenausbau ist die Holzkirche von den sofort erkennbaren Holzarbeiten fertiggestellt. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man trotzdem immer wieder Neues.

Fenstereinbau

Fenstereinbau

So haben Johannes und Michael das mittlere Fenster im Ostgiebel eingebaut. Das Fenster besteht aus Pergament, dass auf einen Rahmen gespannt ist. Zur Herstellung wurde eine Ziegenhaut verwendet.

Abschluß

Abschluß

Der offene Zwischenraum zwischen der Seitenwand und der Dachtraufe wird geschlossen. Die quer liegenden Holzbrettchen werden mit einer Leiste auf dem Riegel festgeklemmt. (Zum besseren Verständnis, das Bild ist von unten nach oben aufgenommen.)

Ostgiebel Holzkirche

Campus Galli 2016 – Ostgiebel der Holzkirche


Wie auf dem Titelbild sichtbar, kommt der Einbau der stehenden Spaltbohlen in die Ausfachungen im Ostgiebel zügig voran. In jedes der drei Fächer wird in der Mitte eine breite Spaltbohle mit einem ausgearbeiteten Fenster eingebaut.

Einpassen Fensterbohle

Einpassen Fensterbohle

Zunächst haben Andreas und Michael die nächste Fensterbohle mit Gestellsäge und Axt so bearbeitet, dass sie genau in die Nut der daneben stehenden Bohle sowie in Nut und Falz des Fachwerks passt.

Fenster ausarbeiten

Fenster ausarbeiten

Die Aufgabe das Fenster heraus zu arbeiten, hat dann Hans übernommen. Vom gebohrten Loch hat er mit der Gestellsäge zunächst den unteren Teil des Fensters ausgesägt.

Fenster weiter ausarbeiten

Fenster weiter ausarbeiten

Mit der Axt hat er dann auf beiden Seiten der Bohle den Rand grob vorgearbeitet. Für die abschließenden Feinarbeiten und auch für die Rundung hat er einen Beitel benutzt.

fertige Fensterbohle

fertige Fensterbohle

Nach rund drei Stunden Arbeit, unterbrochen von einer Vielzahl von Erklärungen für die interessierten Besucher, konnte sich das Ergebnis sehen lassen.

Spaltbohlen anpassen

Spaltbohlen anpassen

Währenddessen haben Andreas und Michael weitere Spaltbohlen angefertigt, auf die richtige Länge gebracht und bereits teilweise in die Ausfachung eingebaut.

eingebautes Fenster

eingebautes Fenster

Am späten Nachmittag war das Fenster eingebaut und die richtige Position mit dem Lot überprüft. Neben den vier Fenstern im Ostgiebel erhält auch der Westgiebel das gleiche kleine Fenster im oberen Teil. Im vorderen Bereich der Kirche werden die Seitenwände jeweils drei Fenster erhalten. Die Fensterverkleidung erfolgt mit Pergament. Es wird sicher spannend sein, bei fertiggestellter Kirche die Lichtspiele und -bahnen zu betrachten.