Rund ums Kinzigtal

Kinzigtal und drum herum


Nach einem guten Mittagessen machten die beiden sich auf den Weg nach Zell am Harmersbach. Auf dem Weg dorthin kommt man bei der Überquerung eines kleinen Passes an der Ruine Hohengeroldseck vorbei.

Hohengeroldseck

Hohengeroldseck

Die Burg wurde im Jahre 1250 fertig gestellt und 1689 durch die Franzosen zerstört. Vom Parkplatz auf der Passhöhe erreicht man die Ruine nach einem steilen Anstieg von ca. 1 km Länge. Kurz hinter der Passhöhe befindet sich die Herberge „Zum Löwen“ (nähere Information findet man hier).
Die Herberge ist das älteste Gasthaus Deutschlands. Sie besteht seit dem Burgbau im Jahre 1231 und war die Herberge für die Bauarbeiter.

Die Beiden fuhren weiter nach Zell am Harmerbach. Hier wollte Feli endlich ihre neu erworbenen Cityroller (Tretroller) mit Joachim ausprobieren. Da der Ortskern in seiner Größe als überschaubar bezeichnet werden kann, war auch die Länge der Rollerfahrt von kurzer Dauer. Joachim war bei der Bullenhitze dafür überaus dankbar, zumal sie wider besseren Wissen zweimal zur gleichen Kirche fuhren, einmal von der Vorder- und einmal von der Rückseite.

Rosen am Kanzeleiplatz

Rosen am Kanzeleiplatz

Aber auch bei kurzen Fahrten sind malerische Ecken zu entdecken.

Den vorläufigen Abschluss im Kinzigtal bildet ein Besuch der Flößer- und Fachwerkstadt Schiltach. Während das Flößerhandwerk im Museum und bei Brauchtumsvorführungen wieder lebendig wird, ist das Fachwerk allgegenwärtig.

Fachwerkhaus

Fachwerkhaus

Häuserzeile am Marktplatz

Häuserzeile am Marktplatz

Nach einem längeren Spaziergang durch die Gassen des Ortes machten sich die Beiden auf den Rückweg in Heimatstadt von Feli, die Doppelstadt am Hochrhein. Da der Hunger sich meldete, beschlossen sie im Gasthaus Storchen in Waldkirch (das Waldkirch an der B 500) ein Abendessen einzunehmen. Dieser Versuch wurde zum Höhepunkt des Tages, in seiner Form und Ablauf sicherlich einmalig in ganz Baden. Nach dem Betreten der Gaststube strebten die Beiden der gefüllten Terrasse zu, um dort vielleicht ebenfalls Platz zu finden. Auf Höhe des Stammtisches vor dem Tresen, bewaffnet mit einem Tablett mit sechs soeben gefüllten Schnapsgläsern, sprach sie ein Mann mittleren Alters in Kochkleidung an. Den Blick leicht von unten nach oben gerichtet, sprach er die folgenschweren Sätze:“ S´goat it!“ „Danke!“ „S`duet mer leid.“ “ S`goat it!“ Mit diesen wenigen Worten im breitesten alemannisch macht er klar, dass es für die Beiden nichts zu essen gab. Offensichtlich war er Koch und Ober in einem. Er rief ihnen noch ein paar „Danke“ nach, was sie außerhalb des Gastraumes zu schallendem Gelächter animierte. Ein „Running-Gag“ war geboren. Am Chilbiplatz der Heimatstadt von Feli gab es dann doch noch ein Abendessen.

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