Mühlentour

Mühlentour im Schwarzwald


Als Ausgangspunkt für den Beginn der Tour bietet sich idealerweise der Ort Hinterzarten an. Ob man aus Richtung Osten, Bodensee, oder Richtung Westen, Freiburg, kommt, man folgt ab Hinterzarten der B 500 in Richtung Furtwangen. Nach rund 16 km biegt man links ab und folgt der Ausschilderung stetig bergab bis zum Ziel.

Hexenlochmühle

Hexenlochmühle

Die Mühle wurde 1825 erbaut und wird durch den Heubach angetrieben.

Krippen

Krippen

Puppen

Puppen

Ein Vergleich mit den abgebildeten Damen und meiner kongeniale Partnerin bei dieser Tour,Felizitas, verbot sich natürlich von selbst. Ich werde im weiteren Text, soweit es notwendig ist, die Kurz- oder Koseform Feli benutzen. Zu Feli muss man wissen, sie mag es bunt, sie mag es aktiv und hasst jeden Mief. Feli steht für Bewegung, für Sport, Feli reißt Jeden und Alles fort. Feli ist einfach umwerfend. (Anmerkung: Für die Form der gewählten Beschreibung nahm ich eine geistige Anleihe bei Reinhard Mey – den vollständigen Text von „Lulu“ findet man hier.)
Natürlich kann man auch Schwarzwälder Schinken, Schnaps und die letzten Vorort gefertigten Uhren kaufen. Ein Restaurant mit Terrasse ist ebenfalls vorhanden.

Säge

Säge

Für Interessierte ist ein Blick in Säge- und Werkstattbereich möglich. Im unteren, inneren Teil der Mühle kann man durch Glas geschützt die Funktionsweise des Mühlrades bestaunen.

Die Weiterfahrt wurde zum Erlebnis, oder neudeutsch ein „must have“ für alle, die in dieser Gegend weilen. Etwa 100 m nach der Mühle biegt man rechts ab auf eine kleine Strasse in Richtung Gütenbach. Links und rechts führen steile Hänge nach oben und die Straße wird schnell immer schmaler.

enges Tal

enges Tal

Auf dem Bild lässt sich die Steilheit nur erahnen. Wer hier wohnt, hat schon ein besonderes Ambiente. Angehalten haben wir in einer der zahlreich vorhandenen Ausbuchtungen. Solch eine erwies später äußerst hilfreich, als uns ein VW-Bus mit mehreren Quads im Schlepptau entgegen kam. Dankenswerterweise fuhr er als Einheimischer rückwärts und ließ uns durch.

Ölmühle - Nebengebäude

Ölmühle – Nebengebäude

Der nächste Halt erfolgte bei der Ölmühle in Simonswald. Die Mühle befindet sich in Privatbesitz und konnte so erhalten werden. Führungen werden angeboten, wer sich anmeldet, kann dort auch ein Vesper genießen.

Sänger

Sänger

wilder Wein, Geranien

wilder Wein, Geranien

Da auf dem Gelände der Apéro einer großen Hochzeit stattfand, haben wir uns vor der Weiterfahrt mit den liebevollen Details der Mühle beschäftigt.

Figuren am Mühlrad

Figuren am Mühlrad

In der Ortsmitte von Simonswald liegt die Kronenmühle. Ursprünglich stand diese Mühle beim Adamshof in St. Märgen. Der Wirt der Krone ließ sie dort abbauen und rettete sie damit vor dem völligen Verfall. Die Mühle bildet heute den Eingangsbereich zu einem Kaffeegarten (hier feierte später die erwähnte Hochzeitsgesellschaft) und zu einer Minigolfanlage.

Feli und Joachim schlossen den ersten Teil eines ereignisreichen Tages mit einer kleinen Mahlzeit im Biergarten des Gasthauses Krone-Post ab. Der Entwicklung seiner Figur geschuldet, wählte Joachim einen Salatteller und die gebrannte Grießsuppe, die bei jedem Gericht dabei war. Feli gönnte sich Pfifferlinge mit Spätzle und Salat. Beide waren sich einig, dass das Preis-Leistungsverhältnis ausgezeichnet war. Während der Mahlzeit genossen sie noch den Anblick der zahlreichen Hochzeitsgäste, die sich auf den Weg zur Kirche machten. Die Betrachtung der Outfits, auch der Kinder in der Tracht, erwies sich als überaus amüsant.

Informationen:

Die Hexenlochmühle

Die Ölmühle

Die Kronenmühle

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