Schwarzwaldtour im Frühling Tag 1 – Teil 2


… Schenkenzell – Alpirsbach – Freudenstadt – Kniebis – Bad Peterstal – Zell am Hammerbach – Schuttertal – Freiamt – Hochburg – Emmendingen – Freiburg – Schauinsland – Notschrei – Todtnau – Zell im Wiesental – Hausen – Schweigmatt – Gersbach

Da es noch früh am Tage war, beschloss ich der Kinzig flussaufwärts zu folgen, und über Schenkenzell nach Alpirsbach zu fahren. Die Klosterbrauerei ist ein Begriff und mir schwebte eine Besichtigung des Klosters vor. Der Eintritt in die Kirchenanlage beträgt € 6.–, dass ist sicher statthaft, aber dann noch € 3.– für fotografieren zu verlangen, kam mir dann doch etwas gierig vor. Also gibt es nur Bilder von außen.

Kloster Alpirsbach

Kloster Alpirsbach

Klosterkirche Alpirsbach

Klosterkirche Alpirsbach

Kloster Alpirsbach Seitentor

Kloster Alpirsbach Seitentor

Die Anlage ist imposant. Man kann auch eine alte Brauerei besichtigen, aber das passte zeitlich nicht. Es war früher Mittag, ein Hotel zu wählen erschien mir noch unsinnig. Es fiel mir dabei auch auf, viele der Hotels waren abgewickelt oder hatten Ruhetag. Locker geplant war von mir, dass ich am Folgetag Zell am Harmersbach aufsuche. Um mir die Option Schwarzwald Hochstrasse noch offen zu halten, wählte ich den Weg über Freudenstadt und den Kniebis. Ich entschied mich dann doch für die Richtung Bad Griesbach / Bad Peterstal, da ich im Vorfeld gelesen hatte, dass die Qualität der Hotels an der B 500 überschaubar ist. Hinter Bad Peterstal nahm ich einen Abzweig in Richtung Oberharmersbach. Wie den ganzen Tag verlief auch diese Fahrt in Wellen, 12% hoch und 12% runter. Diese Strecke hatte keinen Mittelstreifen und auf dem gesamten Weg ist mir einmal ein Lieferfahrzeug begegnet.

Zell am Harmersbach, ehemalige freie Reichstadt, ist heute eine liebenswerte Kleinstadt.

Zell am Harmersbach Storchenturm

Zell am Harmersbach Storchenturm

Zell am Harmersbach Kanonen im Storchenturm

Zell am Harmersbach Kanonen im Storchenturm

Zell am Harmersbach - am Kanzeleiplatz

Zell am Harmersbach – am Kanzeleiplatz

Auch in diesem Ort gab es wieder erstaunlicherweise kostenlose Parkplätze. Da mir das Städtchen mit seinem Cafe Alt-Zell, den Bistros und den kurzen Wegen zusagte, beschloss ich hier zu nächtigen. Es blieb beim Beschluss, da das nahe Hotel Ruhetag hatte und auch nach mehrfachem klingeln niemand öffnete.

Nun war guter Rat teuer, die Landkarte musste helfen. Ich fuhr dann weiter gen Westen, um vielleicht an den Rhein zu fahren.

Ruine bei Lahr

Ruine bei Lahr

Auf einer Bergkuppe Nähe Lahr ist dieses Bild entstanden, der Name der Burg ist mir leider unbekannt. Ein erneutes Kartenstudium lies mich erkennen, Freiburg ist nicht weit. Über die oben genannten Orte kam ich dann nach Todtnau. Dort gab es früher zwei Hotels in der Ortsmitte und die Alte Münz, eine tolle Kneipe. Nun das Spiel wiederholte sich, aus dem Bären ist inzwischen eine zweistöckige Pizzeria geworden, und die Sonne hatte Ruhetag. Nun war es 16.00 Uhr.
Nun fuhr ich der Wiese entlang bis Hausen und von dort in reine Natur.

oberhalb von Schweigmatt

oberhalb von Schweigmatt

Das letzte bild dieses Tages, ein wunderschöner Blick in Richtung des Rheinknies, also ins Drei-Ländereck.
In Gersbach angekommen, habe ich tatsächlich in der Mühle zu Gersbach ein Zimmer erhalten. Jedem, der jemals dort vorbeikommt, rate ich zum Grillspieß
mit dreierlei Fleisch an Pommery-Senfsauce, Pommes und Blattsalate. Während das Dressing am Salat mir geschmacklich zu neutral war, entpuppte sich die Senfsauce als sensationell.
Nach rund 374 km im Auto störte mich weder der fehlende Handyempfang noch der defekte Hotspot im Hotel. Das Bier schmeckte auch und ich ging früh in die Federn.

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