Hegauvulkane

Schwarzwaldtour im Frühling Tag 1 – Teil 1


Manchmal wenn einem im Resturlaub der Hafer sticht, neigt man dazu Ausflüge durchzuführen. Die ungefähre Tour hatte ich schon länger im Kopf, die Umsetzung nahm interessante Züge an. Zunächst einmal weigert sich Google alle meine Stationen anzunehmen, also bleibt mir nichts anderes übrig, als sie hier zu nennen.

Stockach – Aach – Hegaublick – Bad Dürrheim – Marbach – Villingen – Königsfeld – St. Georgen – Hornberg – Wolfach – Schiltach …

Als Titelbild wurde daher der sehr frühe erste Halt gewählt, die Stimmung um diese Zeit ist immer etwas besonderes. Es war noch etwas frisch. In der Heimatstadt meiner Oma und meiner Mutter, Villingen, gab es dann ein Frühstück. Bei solchen Fahrten kann man ja mal was riskieren, neben dem Kaffee wählte ich ein Baguette mit Ziegenkäse. In dem Fall war mein erstes Mal ein feines Mahl.

Stadttor Villingen

Stadttor Villingen

Die Altstadt von Villingen ist sehenswert.Von ursprünglich vier Stadttoren sind noch drei erhalten. Was man hier teilweise noch entdecken kann, sind sehr kleine Spezialgeschäfte in den engen Gassen, aufgefallen ist mir ein z.B. ein Modelleisenbahngeschäft.

Romäusturm

Romäusturm

Dieser Turm wurde in zwei Bauabschnitten, in den Jahren 1390 und 1429/1430, errichtet. Ab dem 16. Jahrhundert wurde er als Gefängnis genutzt. Seinen Namen hat der Turm von einem lokalen Helden, dessen Geschichte hier nachlesbar ist.
In Villingen herrschte noch Winterzeit, für einen € konnte man zwei Stunden parken. Nach einem Besuch beim ehemaligen Reihenhaus der Oma, verbunden mit einer Vielzahl von Erinnerungen an alte Freunde, ging die Fahrt weiter in Richtung St. Georgen. Nach ca. zwei km Stau, auf unserer Seite bewegt sich nichts mehr. Also umdrehen und einen Schlenker über Königsfeld fahren. Da ich kein Navi besitze, war ich für die Landkarte überaus dankbar. Vorbei an Homberg (Homberger Schießen), den Vogtsbauernhöfen (Freilichtmuseum) gelangt man ins untere Kinzigtal. Flussaufwärts über Wolfach erreicht man Schiltach, die Stadt des Fachwerkes und der Flößer. Überaus charmant sind die Vielzahl der kostenlosen Parkplätze.

Der Gamber

Der Gamber

Am Parkplatz, an der Einmündung der Schiltach in die Kinzig gelegen, entdeckt man diese eigenartige Vorrichtung. Es handelt sich um den Gamber. Eine genaue Erklärung für das Instrument findet man hier. In kurzen Worten: er diente dazu durch „gamben“ ist wippen, die Stämme an den Wehren zu lösen.

DIe Kinzig

DIe Kinzig

Die Schiltach

Die Schiltach

Der Zusammenfluss

Der Zusammenfluss

Die beiden Flusslandschaften bilden einen idyllische Anblick, hier lässt es sich verweilen.

Richtig pittoresk wird es aber am Marktplatz. Ein steiles Kopfsteinpflaster führt teilweise durch enge Gassen, vorbei an wunderbaren Fachwerkhäusern auf den Schlossberg.

Gasthaus Sonne

Gasthaus Sonne

Das Apothekenmuseum

Das Apothekenmuseum

Häuserzeile am Marktplatz

Häuserzeile am Marktplatz

Leider hatten sowohl das Gasthaus als auch das Museum geschlossen. Aber bei diesen Bildern wird der Bezeichnung Stadt des Fachwerks verständlich.

Eine kleine Anekdote noch: die Firma Hans Grohe, Weltmarktführer für Badarmaturen, hat ein Museum mit der Geschichte der Badezimmereinrichtungen. Der Clou ist, wer es vorher anmeldet, kann dort Duschen und er hat die Wahl zwischen 40 verschiedenen Brauseköpfen. Das ist mal ein Alleinstellungsmerkmal. Weiter geht es dann im Teil 2.

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