Campus Galli 2016 – Mein Fazit


Seit wenigen Tagen hat Campus Galli für die Besucher seine Pforten geschlossen. Eine erfolgreiche Saison ist zu Ende gegangen, die Besucherzahlen lagen fast 10% über dem Plan, die meisten Vorhaben wurden erfolgreich beendet.

Das wichtigste Bild für mich in diesem Jahr habe ich aber nicht in der Holzkirche, nicht an Feldhütte nicht bei der neuen Schmiede, nicht am neuen Töpferofen oder am neuen Schweinestall gemacht, sondern als Gruppenphoto am 27. Mai diesen Jahres.

Mitarbeitende am 27. Mai 2016

Mitarbeitende am 27. Mai 2016

Das Bild verdeutlicht, welche besonderen Möglichkeiten in diesem Projekt liegen und vor allem, dass sie auch genutzt werden. Neben Festangestellten und Freiwilligen bilden Langzeitarbeitslose aus einem Projekt des Werkstättle und Jugendliche aus der diakonischen Jugendhilfeeinrichtung Mutpol die Mitarbeiter an diesem Tag. Eine einfachere Form der Integration von Randgruppen ist kaum möglich. Wer dabei eine Verwendung von billigen Arbeitskräften zum Kritikpunkt macht, wie in einigen sozialen Foren lesbar, war noch nie über lange Zeit arbeitslos, und somit der sich daraus enstehenden sozialen Ausgrenzung ausgesetzt. Hier wird jeder gebraucht, auch der Jugendliche, der am Endes des Tages weiß, auch ohne Konsole lässt sich so ein Tag sinnvoll gestalten, wie es einer der Betreuer ausdrückte.

Neben der spannenden Bautätigkeit, den tollen Gespräche mit den Mitarbeitern ist dies sicher ein weiterer, wichtiger Grund das Projekt zu unterstützen.

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Ein Gedanke zu „Campus Galli 2016 – Mein Fazit

  1. Thomas Lettenmayer

    Sehr gut geschrieben, Joachim. Ein Projekt, das mehr in sich verbirgt als nur ein paar Häuser zu bauen und das nicht mir modernem Gerät und neuzeitlicher Kleidung. Ich habe selten eine Arbeitsstelle erlebt, in der ausnahmslos so gut miteinander umgegangen wird wie im Campus Galli, auch wenn ich als Freiwilliger ja nur einen kleinen Teil des Jahres dort verbringe. Aber eben gerade diese Zeit ist auch deshalb eine erholsame Zeit, weil die Menschen, die dort arbeiten, solch eine tolle Gemeinschaft erst ermöglichen. Egal woher man kommt, was man im richtigen Leben gelernt hat oder ist.

    Antwort

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