Ausbeute

Campus Galli 2016 – Grubenbrand


Am Samstag war es wieder soweit, Martin, der Töpfer, hat einen Grubenbrand durchgeführt. Am Sonntag konnten die Besucher bei der Töpferei die Ausbeute begutachten. Bis jedoch die auf dem Titelbild sichtbaren Gefäße enstehen, sind einige Vorarbeiten notwendig.

töpfern

töpfern

Die einzelnen Gefäße werden auf der großen Töpferscheibe oder auf der im Hintergrund sichtbaren kleinen Scheibe hergestellt. Auf der kleinen Scheibe geschieht dies in Form von Aufbaukeramik, auch als Wulsttechnik bekannt.

Kanne

Kanne

Die fertigen Gefäße werden für einige Zeit zum Trocknen zur Seite gestellt.

ungebrannte Gefäße

ungebrannte Gefäße

Die sich auf dem Tisch stehenden Gefäße werden in absehbarer Zeit im daneben befindlichen Töpferofen gebrannt werden. Die unterschiedlichen Farben erklären sich aus den Fundorten des Ausgangsmaterials.

heißes Gefäß

heißes Gefäß

Die Grube hat eine Nacht durchgeschwelt, die Gefäße sind noch sehr heiß, sodass Martin sie mit einem Stock transportiert.

Grubenvertiefung

Grubenvertiefung

Für den anstehenden Betrieb des Töpferofens hat Silke die Grube, aus welcher die Befeuerung erfolgt, etwas vertieft. Hierbei trat eine Lehmschicht zutage, die sich zum Töpfern eignet. Der Aufwand hat sich also doppelt gelohnt. Im Vordergrund des Bildes sieht man den geschlämmten Lehm in einer Molle.

Einen detaillierten Bericht zum Ablauf eines Grubenbrandes findet man hier.

Informationen:

Über Aufbaukeramik

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