Grubenbrand - August 2015

Campus Galli – Grubenbrand und Weberinnenhütte


Ein tolles Ergebnis hat der neueste Grubenbrand beim Töpfer und seinen Gehilfinnen gebracht. Am Samstag wurde die nun schon mehrfach genutzte Grube mit Holz und den getrockneten Töpfereien gefüllt, zum brennen gebracht, mit Erde verschlossen und am Sonntagvormittag wieder geöffnet. Das Ergebnis ist auf dem Bild zu sehen, wunderbare, fast durchgängig schwarze Gefäße. Das bedeutet, dass während des Brennvorgangs eine Reduktion stattfand, dem Brenngut der Sauerstoff entzogen wurde und der Kohlenstoff in die Scherben eindrang.

Nachdem die Weberinnen ständig an unterschiedlichen Stellen im Campus ihre Wolle mit Handspindeln verarbeitet haben, also im Prinzip „keine Heimat“ hatten, zeigen sich an ihrer neuen Hütte nun sichtbare Fortschritte. Die erste Dachseite ist vollständig mit Schindeln bedeckt und die Ausfachungen sind zumindest von einer Seite mit Ton verschmiert. Die vollständig offene Ausfachung ist das „Guckfenster“ für die Besucher. Wenn nichts Unvorhergesehenes eintritt, soll im September dieses Jahres der Webstuhl aufgebaut werden.

Weberinnenhütte im August 2015

Weberinnenhütte im August 2015

Informationen des Brenntechniken

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