Holzkirche im Juli 2015

Campus Galli – Holzkirche im Juli 2015


Nachdem die genässten Säcke* entfernt wurden, sieht man, dass die Steinmetze die Außenwände des Fundamentes vollständig verputzt haben. Durch die Verwendung von Ziegelmehl hat der Verputz eine interessante Farbe erhalten. Der Innenraum wird mit Steinresten aufgefüllt, bevor schließlich ein Stampflehmboden eingebracht wird. Der Boden wird danach auf der Höhe der Schwellbalken sein.

Holzkirche - Seitenansicht

Holzkirche – Seitenansicht

Auf dem Bild ist zu erkennen, dass am Westgiebel und an der rechten Seite des Fundamentes Steine verfüllt werden. Damit wird eine Drainage geschaffen, die überschüssiges Wasser in eine Zisterne hinter der Holzkirche leitet. Bei genauem Hinschauen entdeckt man bei den jungen Birken die querstehende Hebevorrichtung.

Nutzung der Kreuzaxt

Nutzung der Kreuzaxt

Während die Steinmetze ihren im Augenblick notwendigen Teil am Kirchenrohbau leisten, sind die Zimmerleute bei den letzen Arbeiten an Giebelelementen. Auf dem Bild sieht man wie mit einer Kreuzaxt, die auch den sinnigen Namen „Seltentrift“ hat, eine zweifingertiefe Nut für die Ausfachungen gehauen wird. Wenn die fünf Dachgebinde fertig sind, müssen noch einige Koppelpfetten und 16 Sparrenpaare mit einer Länge von über 7 m gehauen werden.

Trotzdem rechnen die Zimmerleute optimistisch damit, dass sie Ende August/Anfang September mit dem Aufrichten des Daches beginnen werden.

Erläuterungen zur Kreuzaxt

*) Die Säcke hängen da nur zum Trocknen.

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