Aus Omas Küche: Grießbrei mit Stachelbeerkompott


Als ich heute beim Einkaufen war, habe ich die ersten Stachelbeeren entdeckt und mich an meine Jugend in der Südstadt in Villingen erinnert, an Omas Garten mit einer Tanne, Beeren, Gemüse alles hinter Haus und sehr gepflegt. Die Tage mit dem Entsafter, das Einmachen und ihrer einfachen aber schmackhaften Gerichte.

Grießbrei

Zutaten: 2 1/4 l Milch, 225 g Grieß, eine Prise Salz, Zucker und Zimt

Man bringt Milch mit Salz und nach Belieben mit einem Stückchen Butter zum Kochen, rührt den Grieß langsam ein und läßt ihn etwas 20 Minuten kochen. Bei Auftragen reicht man Zucker und Zimt dazu.

Stachelbeerkompott

Zutaten: 1 1/4 kg Stachelbeeren, 150 – 200 g Zucker, 1/8 l Wasser

Dazu eignen sich am besten die ausgewachsenen, aber nicht ganz reifen Früchte. Man schneidet Stiel und Blume weg und überbrüht sie mit kochendem Wasser. Unterdessen kocht man Zucker und Wasser zum Faden, gibt die Stachelbeeren hinein und läßt sie ca. 20 Minuten mehr ziehen als kochen. Die Früchte dürfen nicht zerfallen. Reife Früchte werden gewaschen und ungebrüht sofort in die Zuckerlösung gegeben.

Das Kompott kann man je nach Geschmack von heiß bis lauwarm über den fertigen Grießbrei geben. Soweit ich mich entsinne, konnte man das Kompott auch abends noch kalt essen.

Quelle:

Koch- und Haushaltungsbuch – E. Wundt, A. Rothmund, M. Künzler – neu
bearbeitet A. v. Fleischbein – 25. Auflage – 1960 – Gemeinschaftsverlag Dobler/Braun, Karlsruhe

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