Tor Friedinger Schlössle

Das Friedinger Schlössle


Der ehemalige Burg Hohenfriedingen war der Stammsitz der Herren von Friedingen, die, nachdem sie um 1200 die Dienstmannen des Abtes der Reichenau wurden, die Vogteirechte und das Meieramt des Marktflecken Radolfzell erhielten. Sie waren 60 Jahre lang die uneingeschränkten Herrscher über Radolfzell. Im 15. Jahrhundert hat die Familie Schloss und das Dorf Friedingen an die Herren von Bodman verkauft. Diese wiederum verkauften 1539 Schloss und Dorf Friedingen für 9.800 Gulden an die Stadt Radolfzell, die dadurch zur Eigentümerin ihrer ehemaligen Herrschaft wurde. Nach der fast vollständigen Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg ließ die Stadt Radolfzell 1651 ein dreistöckiges Wohnhaus errichten, dass heute noch vorhanden ist. Die Gebäude dienten lange Zeit dem jeweiligen Rebmann als kostenlose Unterkunft, waren somit ein Teil seiner Entlohnung. Der Weinanbau am Fiedinger Schlossberg wurde 1929 eingestellt. Ab 1919 war die Burg an Dr. Hans Curtis verpachtet, der mit einem Schweizer Architekten eine umfangreiche Neugestaltung der Innenräume durchführte.
Heute bietet ein Veranstaltungsservice eine Vielzahl von Events an.

Kutsche - Ostmauer

Kutsche – Ostmauer

Weitere Informationen

Burgen und Ruinen im Hegau

Homepage Friedinger Schlössle

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