Campus Galli im Spiegel


Im neuen Sonderheft „Geschichte“ des Spiegels findet sich, neben vielen interessanten Berichten rund um das Mittelalter, eine mehrseitige Reportage zum Campus Galli. Beeindruckend dabei ist, dass der Verfasser sich über Tage dort aufhielt, selbst mitarbeitet, und so tiefen Einblick erhielt, den er auf liebevolle Weise dem Leser nahe bringt. So lässt er nicht nur den Geschäftsführer zu Wort kommen, sondern eben auch den Zimmermann Andreas, einen ehemaligen Mönch, den Schmied, der früher eine eigene Firma hatte, Mareike, die Agrarbiologin oder auch den Schindelmacher, der von den Heckenschützen spricht, die ihre Kritik nur im Schutze ihres Blogs zu formulieren wagen. Deutlich zum Ausdruck kommt dabei auch, Campus Galli ist keine Wochenendveranstaltung der „Living History“, er ist viel mehr, er ist der Spagat im 21. Jahrhundert mit dessen Regeln und Vorschriften einen weltberühmten Bauplan aus dem 9. Jahrhundert mit den Mitteln der damaligen Zeit zu verwirklichen. Und seine weitere Botschaft ist dabei, zwischen den Mitarbeitern entsteht eine Form von Gemeinschaft, die sonst selten noch anzutreffen ist.

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